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Basketball: Ein fast perfektes Turnier gespielt

Basketball

Ein fast perfektes Turnier gespielt

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    Allen Grund zum Jubel hatten die erfolgreichen TSV-Mädchen (vorne von links): liegend: Pauline Aumann, Katharina Schenk, (Mitte) Melissa Üver, Johanna Kloster, Nathalie Link, Anna-Lena Kühn und Isabella Schenk sowie (hinten) Maria Wernitz, Constanze Ehrmeier, Mona Modrizik, Pauline Steinmeyer und Trainerin Agi Szittya.
    Allen Grund zum Jubel hatten die erfolgreichen TSV-Mädchen (vorne von links): liegend: Pauline Aumann, Katharina Schenk, (Mitte) Melissa Üver, Johanna Kloster, Nathalie Link, Anna-Lena Kühn und Isabella Schenk sowie (hinten) Maria Wernitz, Constanze Ehrmeier, Mona Modrizik, Pauline Steinmeyer und Trainerin Agi Szittya.

    Nach einer intensiven Trainingswoche fuhren die TSV-Mädchen nach Chemnitz, wo die südostdeutsche Meisterschaft stattfand. Dieses Turnier ist in dieser Altersklasse das letzte, also ist dort auch der höchste Titel zu gewinnen.

    TG Würzburg – TSV Nördlingen 55:79. – Die Nördlinger Mädchen hatten mit Würzburg noch eine Rechnung offen. Bei der bayerischen Meisterschaft hatten die Würzburgerinnen nach einem spannenden Spiel die Nase mit vier Punkten vorn. Im Training wurden die Spielweise und die einzelnen Spielerinnen der Unterfranken analysiert und die TSV-Mannschaft auf das bayerische Derby entsprechend vorbereitet.

    Nur in den ersten Minuten Respekt vor dem Gegner

    Die Nördlingerinnen, die diesmal mit kompletter Besetzung antreten konnten, hatten nur im ersten Viertel noch großen Respekt vor dem bayerischen Meister. Gegen Ende des ersten Viertels übernahmen sie, geführt von der jüngsten Spielerin Kathi Schenk, knapp die Führung. Im zweiten Viertel bauten sie den Vorsprung mit tollen Würfen von Constanze Ehrmeier und Pauline Aumann auf 14 Punkte aus (42:28).

    Nach der Halbzeit ging es dann noch einmal richtig zur Sache, aber Würzburg hatte den Rieserinnen nichts mehr entgegenzusetzen. Zu groß war die Überlegenheit. Bei diesem Spiel hat alles funktioniert: die eingeübte Verteidigung und viele tolle Aktionen in Angriff sowie der Wille zu gewinnen. Im letzten Viertel bekamen die Leistungsträger eine Pause, denn für Nördlingen stand gleich anschließend das zweite Spiel gegen den sächsischen Meister und Gastgeber Chemnitz an.

    TSV Nördlingen – Chemnitz 90:75. – Mit einem unerwarteten Sieg im Rücken spielt es sich natürlich viel leichter. Im Falle eines Sieges war Nördlingen südostdeutscher Meister, da klar war, dass die vierte Mannschaft aus Markkleeberg in keinster Weise mit der Nördlinger Spielweise mithalten konnte.

    So ging Nördlingen nach einer kurzen Pause in das schwere Spiel gegen Chemnitz. Die Gastgeber gingen zwar in Führung, aber zu mehr als drei Punkten Vorsprung sollte es nicht reichen. Nach drei Minuten übernahmen die Rieserinnen dann das Kommando, glichen aus und gingen ihrerseits in Führung. Mit Maria Wernitz, die in diesem Spiel eine sehr gute Leistung bot, hatten die Akademie-Mädchen einen 14:0-Lauf und konnten bis zur Viertelpause ihre Führung auf 26:17 ausbauen. Im zweiten Viertel spielten die Nördlingerinnen dann fast perfekten Basketball, ließen Ball und Gegner laufen und Chemnitz schaffte es nicht, den Vorsprung zu verkleinern. Zur Halbzeit stand es 48:30.

    Nach der Pause legte Chemnitz dann wieder los und war gewillt, das Spiel noch zu drehen. Aber das Team um Trainerin Agi Szittya hatte genug Routine, um jeden Chemnitzer Angriff entsprechend zu beantworten. Isabella Schenk versenkte alleine schon drei Dreier. Im letzten Viertel kamen die Gastgeber dann auf neun Punkte heran und es war noch einmal richtig spannend. In den letzten Minuten fand Nördlingen dann wieder zurück zum richtigen Teamspiel und erhöhte wieder bis zum 90:75-Endstand.

    Damit war das dritte Spiel für Nördlingen bedeutungslos. Die Mädchen freuten sich riesig über den unerwarteten Titel.  TSV Nördlingen – Markkleeberg 126:13. – Das letzte Spiel am Sonntag früh schien für die Rieser Mädchen keine große Herausforderung zu sein. Trotzdem durfte die Mannschaft das Spiel nach zwei so schweren Spielen am Vortag nicht auf die leichte Schulter nehmen.

    Gleichmäßige Einsatzzeit für alle Akteurinnen

    Aber an diesem Wochenende war einfach alles perfekt. Die jungen Sportlerinnen waren von Anfang an konzentriert, spielten und punkteten beinahe nach Belieben und lieferten wieder ein sehr sehenswertes Basketballspiel. Trainerin Agi Szittya konnte allen Spielerinnen gleichmäßig Einsatzzeit geben und die zahlreich mitgereisten Eltern bekamen eine Galavorstellung von ihren Kindern geboten, die sich mit schönen Körben bedankten.

    Es war eine tolle Saison für die U13-Mädchen. Sie haben zum ersten Mal in der Bayernliga gespielt und bewiesen, dass die Nördlinger Mädchen eine Klasse für sich sind. (asz)

    TSV Nördlingen Katharina Schenk (gegen Würzburg 16 Punkte, gegen Chemnitz 14, gegen Markkleeberg 20), Pauline Steinmeier (4/13/12), Maria Wernitz (4/8/14), Melisa Üver (-/-/6), Nathalie Link (-/-/6), Pauline Aumann (12/2/-), Anna-Lena Kühn (4/8/8), Mona Modrzik (2/-/6), Isabella Schenk (19/33/30), Constanze Ehrmeier (16/12/18), Johanna Kloster (2/-/8).

    Eine Bildergalerie mit vielen schönen Fotos vom Turnier gibt es unter

    rieser-nachrichten.de/rn-bilder

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