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Basketball-Playoffs: Halbfinale oder Urlaub

Basketball-Playoffs

Halbfinale oder Urlaub

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    Basketball-Urgestein Denny Recht hat angekündigt, nach dieser Spielzeit ihre Karriere zu beenden. Doch wie lange die Saison noch dauert, ist ungewiss: Gelingt heute Abend der erhoffte Sieg gegen Freiburg, geht es für das HELI-Team mit Halbfinals, Finalserie oder Spiel um Platz drei auf jeden Fall bis Mitte April weiter.
    Basketball-Urgestein Denny Recht hat angekündigt, nach dieser Spielzeit ihre Karriere zu beenden. Doch wie lange die Saison noch dauert, ist ungewiss: Gelingt heute Abend der erhoffte Sieg gegen Freiburg, geht es für das HELI-Team mit Halbfinals, Finalserie oder Spiel um Platz drei auf jeden Fall bis Mitte April weiter. Foto: Foto: Aumann

    Können die Basketballdamen der BG Donau-Ries nach dem Pokalhalbfinale vor 14 Tagen sensationell auch ins Halbfinale zur deutschen Meisterschaft 2011 einziehen? Die große Chance ergibt sich heute Abend ab 19.30 Uhr in der Hermann-Keßler-Halle, nachdem es zwischen den HELI-Damen und den Eisvögeln aus Freiburg nach zwei Spielen 1:1 steht. Das dritte Spiel zwischen den beiden Teams wird heute entscheiden, wer sich für die Runde der letzten Vier qualifiziert.

    Die bisherige Saisonbilanz spricht für die Gäste

    Während bei den übrigen gleichzeitig laufenden Entscheidungsspielen in Marburg, Wasserburg und Saarlouis die Heimmannschaften klarer Favorit sind, gilt dies für die Partie in Nördlingen zwischen dem Vierten und Fünften der Hauptrunde sicherlich nicht. Im Duell Freiburg gegen HELI-Donau-Ries während der gesamten Saison steht es 3:1 für die Damen aus Freiburg. Und im Spiel am vergangenen Sonntag in Freiburg dominierten die Breisgauer Damen deutlich. Andererseits: Im Spiel eins vor einer Woche rangen die Einheimischen die Gäste mit einer tollen Moral nieder.

    Besser machen, lautet daher die Devise der HELI-Damen heute Abend nach der Niederlage am Sonntag. Grundsätzlich sollten sich beide Teams auf Augenhöhe gegenüber stehen, sodass die Tagesform und vielleicht auch etwas das Glück im Spiel entscheidend sein werden. In Freiburg gelang es den Gastgeberinnen, mit Morgan Henderson eine wichtige Spielerin der Donau-Ries-Damen aus dem Spiel zu nehmen. Zwei Punkte sind die schlechteste Quote der sympathischen Amerikanerin während der gesamten Saison. Drei schnelle Fouls von Dasa Rajecka beeinflussten zudem die Rotation der Gäste stark. Viele kleine Fehler kamen hinzu und der Grundstein für die Niederlage war gelegt.

    Wie der Freiburger Coach Harald Janson, der nach den 23 Punkten von Henderson im Spiel eins im Rückspiel ein Rezept gegen Henderson fand, wird Coach Pat Bär sicherlich während der Woche daran gearbeitet haben, die eigenen Schwächen zu reduzieren und ein Rezept gegen die Stärken der Freiburger zu finden. Schwerpunkt der Wochenarbeit lag klar in der Offensive, denn in Freiburg wurde hier viel zu oft die gute Option nicht gefunden. Und mindestens 70 eigene Punkte sind erforderlich, wenn es gegen Freiburg zu einem Sieg reichen soll. Dazu kamen sicherlich Überlegungen, wie man das starke Quartett, bestehend aus den drei Amerikanerinnen Hayes (Schnitt 17 Punkte), Turner (17), Tracey (11) und der Bosnierin Paunovic (15), bestmöglich an die Kette legen kann. Da alle sowohl unter dem Korb wie von außen gefährlich sind, ist hier in der Defensive höchste Konzentration gefordert.

    Coach Pat Bär sieht in der kleinen Rotation der HELI-Damen einen gewissen Vorteil, denn die Spielerinnen wissen Stück um Stück besser mit der Situation umzugehen und kennen ihre Rollen genau. Dass sie zudem inzwischen gewohnt sind, mit knappen Spielen umzugehen, sollte ein Vorteil sein. Und wiederum wird das gesamte Team sicherlich versuchen, den Ausfall von Doro Richter durch erhöhten Einsatz auszugleichen.

    Beide Teams sind routiniert, aber bei wem flattern letztlich die Nerven mehr? Für die HELI-Damen sollte es ein Vorteil sein, und dafür haben sie ja während der Hauptrunde gekämpft, dass sie das Entscheidungsspiel in eigener Halle haben. Und hier können sie mit der Unterstützung der Fans, wie schon öfters gezeigt, auch Berge versetzen.

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