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Schwimmen: Unvergessliche Premiere

Schwimmen

Unvergessliche Premiere

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    Die Damen der 1. Mannschaft Schwabmünchen-Nördlingen sind zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Das Bild zeigt von links Svenja Zihsler, Katharina Weidhaußer, Nicole Luff, Ulrike Becker, Harald Biller (Trainer), Verena Fischer (Schwabmünchen) Natalie Oppel, Elena Czeschner und Madeleine Gerstenmeyer. 
    Die Damen der 1. Mannschaft Schwabmünchen-Nördlingen sind zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Das Bild zeigt von links Svenja Zihsler, Katharina Weidhaußer, Nicole Luff, Ulrike Becker, Harald Biller (Trainer), Verena Fischer (Schwabmünchen) Natalie Oppel, Elena Czeschner und Madeleine Gerstenmeyer.  Foto: pm

    Freiburg sollte für die Schwimmerinnen der 1. Mannschaft Schwabmünchen-Nördlingen ein unvergessliches Erlebnis werden. Nachdem das Team bereits im Vorkampf mit der besten Punktzahl in den Aufstiegskampf nach Freiburg fuhr, wollte die gewachsene Mannschaft im fünften Versuch unbedingt in die 2. Bundesliga der DMS (Deutsches-Mannschafts-Schwimmen) aufsteigen.

    Reserven im Gepäck

    Aber auch die unmittelbare Konkurrenz SCW Eschborn und Hofheimer SC waren mit diesem Ziel angereist und hatten im Vergleich zu Nördlingen noch einige Reserven im Gepäck. Die Schwimmerinnen der SG starteten in der gleichen Aufstellung wie im Vorkampf in das Rennen. Bei dieser Art von Wettkampf werden im 1. und 2. Abschnitt jeweils die Freistil, Rücken, Brust und Schmetterling auf den Strecken 50 m, 100 m und 200 m geschwommen, zusätzlich noch die 400 m und 800 m Freistil und die 200 m und 400 m Lagen. Auch dürfen die Schwimmerinnen nur fünfmal an den Start und keine Strecke zweimal schwimmen. Die erreichte Zeit wird in Punkten gewertet und die gesamten Punkte aus Vorkampf und Aufstiegskampf zählen zum Gesamtergebnis.

    Bereits in den ersten Rennen ließ der Hofheimer SC den SCW Eschborn hinter sich und machte sich auf die Jagd nach der SG Schwabmünchen-Nördlingen. In den Bruststrecken sehr stark besetzt holte Hofheim deutlich auf, aber in den folgenden Freistil- und Schmetterlingsstrecken konnte das sehr junge Team wieder einige Punkte zurückerobern, vor allem auf der letzten Strecke des 1. Abschnittes den 100 m Freistil wurde mit neuem offenen Schwäbischen Rekord von 0:56,16 durch Elena Czeschner und einem Vorsprung von über drei Sekunden die Stärken der Nördlinger deutlich. So ging das Team auf dem 1. Platz in die verdiente Mittagspause. Aber da alle wussten, dass sie im Vorkampf im 2. Abschnitt 345 Punkte weniger erzielt hatten, mit vorsichtigem Optimismus. Hoch motiviert traten die Damen zum 2. Abschnitt an. Bei überwiegend neuen persönlichen Bestzeiten, Kampfgeist und Einsatz schmolz trotzdem der Vorsprung dahin und nach 100 m Rücken und 26 Rennen lag zum ersten Mal der Hofheimer SC in Führung. Mit der Enttäuschung im Rücken und dem Ziel vor Augen traten die jungen Schwimmerinnen zu den letzten sechs Rennen an. Durch die gewonnene Wettkampferfahrung konnten die jungen Schwimmerinnen mit der Situation umgehen und hielten dem Druck stand. Motiviert holten sie Punkt für Punkt auf und bereits nach dem vorletzten Rennen, den 400 m Freistil in dem Svenja Zihsler die Konkurrenz überrundete war klar, dass das Ziel erreicht ist. Die 1. Damenmannschaft der SG Schwabmünchen-Nördlingen steigt in die 2. Bundesliga Süd auf. Überglücklich wurde Trainer Harald Biller im Wettkampfbecken untergetaucht und auch die Eltern und Fans konnten sich dieser traditionellen Geste nicht entziehen.(pm)

    Ergebnis

    1. SG Schwabmünchen Nördlingen: Vorkampf 21.191, Gesamt 42.668, 2. Hofheimer SC: Vorkampf 20.563 Gesamt 42.499, 3. SCW Eschborn, Vorkampf 20.763 Gesamt 42.338

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