Sonntag, 26. Mai 2013

25. Dezember 2011 09:59 Uhr

Kuba

38 Flüchtlinge sterben bei Bootsunglück

Bei einem Bootsunglück vor Kuba  sind mindestens 38 haitianische Flüchtlinge ums Leben gekommen.

Symbolfoto
Foto: dpa

87  Menschen hätten gerettet werden können, berichtete das kubanische  Fernsehen am Samstag unter Berufung auf den Katastrophenschutz. Das  Unglück ereignete sich demnach vor der östlichen Küste der Karibikinsel. Das bereits halb gesunkene Schiff sei am Samstag 100  Meter vom Land entfernt von der Küstenwache gesichtet worden.

Bei den geborgenen Toten handelte es sich den Angaben zufolge um 21  Männer und 17 Frauen. Küstenwache und Rotes Kreuz suchten weiter  nach Überlebenden. Unter den Geretteten seien auch vier Kinder und  sieben Frauen. Die Überlebenden seien in ein internationales  Flüchtlingslager in Punta de Maisi gebracht worden. Dort werden die  Gestrandeten zunächst versorgt und später dann meist wieder nach  Haiti zurückgeschickt.

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Alte, überfüllte Boote mit Flüchtlingen aus Haiti geraten in der  Karibik immer wieder in Seenot. Das verarmte Land hat sich noch  nicht von dem verheerenden Erdbeben vor knapp zwei Jahren erholt.  Damals wurden mehr als 225.000 Menschen getötet, zahlreiche  Haitianer wurden obdachlos. afp

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