Bei den Toten handelt es sich um 43 Männer und sechs Frauen, teilte ein Sprecher des Staatsanwalts des Bundesstaats Nuevo Leon mit. Die Leichenteile hätten in schwarzen Plastiksäcken nahe der Hauptstadt Monterrey an einem Straßenrand gelegen. Bei den Leichen sei eine Botschaft gewesen, zu deren Inhalt der Sprecher keine Angaben machte.
Die Bluttaten haben nach Meinung der Polizei mit einer Verschärfung der Revierkämpfe der Drogenkartelle zu tun. Erst Anfang Mai wurden in Nuevo Laredo an der US-Grenze 23 Männer getötet.
Mexiko: Erst kürzlich 18 enthauptete Leichen gefunden
Wenige Tage später fand die Polizei im Bundesstaat Jalisco 18 enthauptete Leichen in zwei Autos . Es wird davon ausgegangen, dass es sich dabei um einen Rache-Akt für das Massaker in Nuevo Laredo handelte.
Drogenkrieg in Mexiko: Bisher starben über 50.000 Menschen
Im mexikanischen Drogenkrieg wurden seit Ende 2006 mehr als 50.000 Menschen getötet. Damals hatte Präsident Felipe Calderón einen Militäreinsatz gegen die Drogenbanden gestartet.