Im Nordosten der USA sind in den letzten zwei Wochen etwa 85 Delfine aus bisher ungeklärter Ursache gestrandet. Die Meerestiere seien seit dem 12. Januar 2012 am Cap Cod an Land gespült worden, erklärte ein Sprecher des Internationalen Tierschutz-Fonds (IFAW) am heutigen Dienstag. 16 weitere Delfine befänden sich noch in schwer zugänglichen Bereichen der betroffenen Bucht. Nur knapp ein Viertel der Tiere konnte den Angaben zufolge gerettet werden.
Mindestens 85 Delfine im Nordosten der USA gestrandet
Nach Angaben von Experten könnten sich die Delfine einfach am Cap verirrt haben, oder sie folgten möglicherweise einem Fisch-Schwarm und gerieten so in die Falle. Das Cap Cod ist für Delfine eine Art Labyrinth. Manchmal verirren sie sich darin und werden schließlich von der steigenden Flut ans Ufer gespült.
Tierschützer konnten knapp ein Viertel der Tiere retten
"Niemand weiß wirklich, warum sie gestrandet sind", sagte der Sprecher. Die hohe Zahl der gestrandeten Tiere sei sehr ungewöhnlich. In der Regel würden im Jahresverlauf rund 120 Fälle dieser Art gemeldet. Diese Zahl sei nun bereits binnen zwei Wochen nahezu erreicht worden. afp