Ab Montag ist es soweit: In der kommenden Woche sausen viele Sternschnuppen vom Himmel. Den Höhepunkt erreicht der Sternschnuppen-Regen in der Nacht auf den 22. April.

Hunderte Sternschnuppen sausen in der kommenden Woche vom Nachthimmel. Der Strom der Lyriden wird vom 16. bis zum 25. April andauern. Der Sternschnuppen-Regen soll sein Maximum laut Jost Jahn von der Vereinigung der Sternfreunde in der Nacht vom 21. auf den 22. April erreichen (Samstag auf Sonntag, ab 22 Uhr). Bei klarem Himmel bekämen Laien in dieser Nacht etwa zwölf Sternschnuppen in der Stunde zu sehen.
Die Vereinigung der Sternfreunde e.V. ist nach eigenen Angaben der größte überregionale Verein von Amateur-Astronomen im deutschsprachigen Raum. Ihm gehören derzeit rund 4000 Mitglieder an.
Die Lyriden sind rasend schnell: Sie legen Jahn zufolge etwa 49 Kilometer in der Sekunde zurück. Namensgebend ist das Sternbild Leier (Lyra), von dem die Schnuppen scheinbar ausströmen.
Im vergangenen Winter ist es des Öfteren zu Sternschnuppen-Strömen gekommen: Zwei Sternschnuppen-Ströme gab es im Monat Dezember. Damals flammten die Meteore der Geminiden auf. Das Maximum war am frühen Dienstagmorgen des 13. Dezember erreicht: Dann huschten bis zu 120 Sternschnuppen pro Stunde über das nachtdunkle Firmament. Die Ursiden bescherten uns über die Weihnachtsfeiertage zahlreiche Sternschnuppen.
Vor Sternschnuppen-Regen: Saturn eine Nacht zu sehen
Wie die Vereinigung der Sternfreunde mitteilt, gibt es vor dem Sternschnuppen-Regen ein weiteres Highlight für Astronomen: Am Sonntagabend, 15. April, stehen um 20 Uhr Sonne, Erde und Saturn auf einer Linie. Der Saturn ist die ganze Nacht lang zu sehen. dpa, AZ
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