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Gesundheit: Allergiker müssen auf Plätzchen nicht verzichten

Gesundheit

Allergiker müssen auf Plätzchen nicht verzichten

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    Allergiker müssen beim Plätzchenbacken aufpassen.
    Allergiker müssen beim Plätzchenbacken aufpassen. Foto: Kai Remmers/dpa/tmn

    Nüsse, Eier, Schalenfrüchte, Milchprodukte: Was für viele Menschen an Weihnachten einfach dazu gehört, kann für Menschen mit einer Lebensmittelallergie schlimme Folgen haben.

    "Beim Kauf von verpackter Ware wie Zimtsternen, Lebkuchen und Stollen kann man gut auf die angegebenen Inhaltsstoffe achten", sagt die Saarbrücker Ernährungsberaterin Michaela Bänsch von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement.

    Zutaten sind kennzeichnungspflichtig

    Denn laut Lebensmittelkennzeichnungsverordnung seien die Zutaten kennzeichnungspflichtig, die 90 Prozent aller Lebensmittelunverträglichkeiten auslösen. Aber die nicht verpackte und lose Ware, wie sie beim Bäcker oder auf Weihnachtsmärkten zu finden sei, müsse nicht gesondert gekennzeichnet werden. In diesem Fall müssten Allergiker die Inhaltsstoffe erfragen.

    Selbst backen kann allergische Reaktionen verhindern

    "Die beste Möglichkeit, allergische Reaktionen zu vermeiden ist, die Plätzchen selbst zu backen", sagt Bänsch.

    Sie weiß, wie die Weihnachtskekse auch ohne die klassischen Teigzutaten gelingen: "Erdnussallergiker können diese beim Backen durch Mandeln, Haferflocken, Kokosraspeln oder Amaranth ersetzen." Kuhmilch könne gegen pflanzliche Varianten wie Soja-, Reis- oder Hafermilch ausgetauscht werden. Und industriell gefertigter Ei-Ersatz sei - auch nach Aussagen des Deutschen Allergie- und Asthmabunds - eine Alternative zum Hühnerei. dapd/AZ

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