Nur die Familie und die engsten Freundin der Sängerin nehmen am Dienstag Abschied von der gestorbenen Amy Winehouse. Der Körper der toten Soulsängerin soll am Nachmittag in einem Krematorium im Norden Londons eingeäschert werden. Das berichten britische Medien. Die Urne soll dann am nahe gelegenen Jüdischen Friedhof beigesetzt werden.
Tod von Amy Winehouse: Familie glaubt offenbar nicht an Überdosis
Die Spekulationen um ihre Todesursache und die Beerdigung füllten weiter die Boulevardblätter. So hieß es in der "Sun", Amys Familie glaube nicht, dass sie an einer Überdosis gestorben sei. Stattdessen soll sie einen Herzinfarkt gehabt haben - ausgelöst durch eine Herzkrankheit und zu viel Alkohol, berichtete das Blatt.
Zitiert wurde auch Amys Ex-Freund Reg Traviss, der im Interview mit der "Sun" gesagt haben soll, der Sängerin sei es zuletzt ausgesprochen gut gegangen: "Sie war zuletzt voller Lebensfreude und gut gelaunt; sie machte jeden Tag Sport und Yoga." Amys Asche solle mit der ihrer geliebten Großmutter Cynthia vermischt werden, die 2007 an Krebs gestorben war, berichtete das Blatt weiter.
Amy Winehouse war am Samstag tot in ihrer Wohnung in London gefunden worden. Warum sie starb, wird laut Polizei voraussichtlich erst in zwei bis vier Wochen feststehen. Eine Obduktion der Leiche hatte am Montag keine eindeutigen Ergebnisse gebracht. Nun müssten die Resultate der toxikologischen Untersuchungen abgewartet werden, hieß es. Die Soulsängerin, die ihren größten Erfolg mit dem 2006 veröffentlichten Album "Back to Black" hatte, kämpfte jahrelang gegen Alkohol- und Drogenprobleme. dpa/AZ