Nach dem Tod der 27 Jahre alten Amy Winehouse ist die Musikwelt immer noch schockiert. Zahlreiche Stars reagierten mit emotionalen Botschaften auf den frühen Tod der Soul-Sängerin.
Kelly Osbourne, Tochter von Musiker Ozzy Osbourne und Freundin von Winehouse, schrieb auf ihrem Twitter-Account: "Ich kann kaum atmen, weil ich so weinen muss." Sängerin Lilly Allen textete: "Das ist jenseits von traurig, sonst gibt es nichts zu sagen. Sie war so eine verlorene Seele, möge sie in Frieden ruhen."
"Am Boden zerstört" ist Tänzerin Dita von Teese: "Ich habe unglaubliche Zeiten mit Amy verbracht. Sie hat einmal eine ganze Stunde für mich gesungen, das war das Schönste und Berührendste, das es gibt. Ein gigantischer Verlust."
Der Comedian Russell Brand, der selbst einst Drogenprobleme hatte, forderte, Sucht solle nicht als Straftat angesehen und auch nicht romantisch verklärt, sondern als Krankheit betrachtet werden, die tödlich endet. "Sucht ist eine ernsthafte Krankheit; sie endet im Gefängnis, in psychiatrischen Einrichtungen oder mit dem Tod", hieß es in dem Statement, dass der Mann von Sängerin Katy Perry auf seiner Internetseite veröffentlichte. Es sei tragisch, dass die Medien meist stärker an Skandalen als an Talent interessiert seien.
Der frühe Tod der erst 27-jährigen Amy Winehouse löste weltweit Betroffenheit aus. Vor ihrem Haus legten Fans Blumen und Karten nieder. Die Internetseite der Sängerin zeigt lediglich ein Schwarz-Weiß-Bild von ihr. Alle anderen Funktionen sind abgeschaltet.
Die Sängerin war am Samstagnachmittag tot in ihrer Wohnung im Norden Londons gefunden worden. Am Dienstag soll Amy Winehouse im Kreise ihrer Familie beerdigt werden. dpa