Herbert Feuerstein glaub an ein baldiges, großes Comeback von Show-Legende Harald Schmidt. Manuel Andrack nicht - er tritt in einem Interview nach.
Manuel Andrack (46), langjähriger Redaktionsleiter und TV-Partner von Harald Schmidt (54), glaubt nicht an ein baldiges Comeback seines früheren Chefs. «Welcher Sender sollte ihn denn noch nehmen?», fragt Andrack in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel».
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Andrack glaubt nicht an baldiges Comeback von Schmidt
«Wenn einer mit so großem Bohei zu Sat.1 zurückkehrt und schon wenige Monate später den Stecker gezogen bekommt, dann war's das erst mal.» Das letzte halbe Jahr ihrer gemeinsamen Zusammenarbeit sei nicht mehr lustig gewesen, plaudert Andrack aus dem Nähkästchen. «Außerhalb der Konferenzen sind wir uns kaum noch begegnet. Schmidt hat sich in seinem Büro eingeschlossen. Oder er ist in seinem Jaguar nach Hause abgehauen oder sonstwo hin.»
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"Am Muttertag kriegt Mutti einen Strauß Blumen, am Vatertag macht Vati den Strauss-Kahn."
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"Wenn Männer schwanger werden können, heißt das dann umgekehrt, Frauen können in Zukunft auch Auto fahren?"
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"Bill Gates ist Vater geworden. Das Kind kriegt keinen Laufstall sondern gleich ein ganzes Laufwerk."
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"Möbelmesse - Der Stand von Ikea konnte noch nicht aufgebaut werden, es fehlen noch ein paar Schrauben."
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"Mich hat es eigentlich nur gewundert, dass die Protestanten auch saufen. Bei den Katholen ist es klar, denn unser Chef ist Pole."
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"Einer der genialsten Modeschöpfer, Karl Lagerfeld, arbeitet in Zukunft für Quelle. Das ist nichts Neues, dass Top-Leute bei Billiganbietern arbeiten - auch ich bin bei SAT.1."
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"Ich finde, Kachelmann hat eine zweite Chance verdient. Er hat doch nicht bei einer Doktorarbeit geschummelt."
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"Der Unterschied zwischen dem Hund und der Oma ist: Der Hund findet wieder nach Hause."
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"Ich stell mir das süß vor, wie der französische Präsident jeden Tag verträumt am Babybauch lauscht: im Stehen."
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"Ich brauche keinen Schachcomputer. Dass Menschen den Maschinen überlegen sind, kenne ich zum Beispiel schon von meinem Videorecorder."
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"In Bayern gilt ein Kellner bereits als freundlich, wenn er nicht handgreiflich wird."
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"6,2 Millionen Deutsche in Flensburg gemeldet - Häufigste Verkehrssünde: Wagenwaschen in Unterhemd und Trainingsanzug."
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"Wie funktionierte früher ein Ossi-Kompaß? Man legte eine Banane auf die Mauer und wo abgebissen wurde war Osten!"
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"Wie kastriert man einen Kühlschrank? Tür auf, Eier raus, Tür zu!"
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"Tanzen, das heißt bei mir, die Frau muss versuchen ihre Füße schneller wegzuziehen, als ich drauftreten kann."
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"Ein Polizeiskandal in Berlin! Vier Polizisten betreiben nebenher ein Bordell. Man spricht schon vom Blaulichtmilieu..."
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"Die Jugendlichen in Deutschland wissen nichts mehr von Geschichte. Zwölf Prozent unserer Jugendlichen glauben, dass Adolf Hitler den Zweiten Weltkrieg überlebt hat. Bei den Über-70-Jährigen sind's sogar 82 Prozent!"
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"Der Aldi-Computer ist der einzige mit fünf Üs auf der Tastatur und 'Üntel ünside'."
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"Viele unserer Teenies sind mit ihrem Aussehen unzufrieden. Das meldet das Fachblatt 'Apothekenumschau' - das ist so die 'Bravo' für die 60- bis 80-Jährigen."
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"Das Präservativ wird heute 475 Jahre alt. Noch zuverlässiger, muss ich sagen, als Kondome sind allerdings: Knoblauch, Lockenwickler und Leggins."
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"Wie sagt ein italienischer Kammerjäger, wenn er alle Kakerlaken vernichtet hat? Er sagt: 'Schabe fertig'."
Andrack: Harald Schmidt hält sich für den größten Moderator aller Zeiten
Auch Schmidts vorübergehender Co-Moderator Oliver Pocher sei es irgendwann so gegangen, sagt Andrack. Schmidts Begeisterung für Pocher sei nach sechs Wochen vorbei gewesen. «Ich glaube, dass die Zeit mit Pocher für ihn traumatisch war.» Schmidt sei in der ARD-Zeit mit Pocher sauer auf sich selbst gewesen, «weil er die Pleite nicht hat kommen sehen». Schmidt halte sich «für den größten Moderator aller Zeiten». Andrack meint: «Deshalb hat es ihn gewurmt, dass er nie 20 Millionen Zuschauer vorm Fernseher versammeln konnte wie Thomas Gottschalk mit »Wetten, dass..?».»

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Dirty Harry, wie wir ihn kennen: Seit Herbst 2011 war Harald Schmidt wieder in Sat1 zu sehen. Jetzt geht er zu Sky. Stationen seiner Karriere, die einst in Augsburg begann.

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In Augsburg? Allerdings. Hier hatte Harald Schmidt nämlich an den Städtischen Bühnen sein erstes Theater-Engagement. Das Bild zeigt ihn mit Peter Hanzel.
Foto: Fred Schöllhorn

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Schmidt spielte von 1981 bis 1984 am Augsburger Theater.
Foto: Fred Schöllhorn
Herbert Feuerstein glaubt an Comeback Schmidts
Im «Spiegel»-Gespräch äußert sich auch Herbert Feuerstein (74), mit dem Schmidt Anfang der 90er Jahre die ARD-Satireshow «Schmidteinander» machte: «Schmidt kommt wieder. Er ist der ewige Entertainer. Das lastet wie ein biblischer Fluch auf ihm. Der kann gar nicht aufhören.» Seine Prognose: Schmidt mache bald eine Sendung, «von der noch niemand etwas ahnt». AZ/dpa
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