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Neubrandenburg: Anonyme Hinweise zu zerstückelter Frauenleiche

Neubrandenburg

Anonyme Hinweise zu zerstückelter Frauenleiche

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    Die Uferlandschaft am Tollensesee südlich von Neubrandenburg (Landkreis Mecklenburg-Strelitz), aufgenommen am 19.06.2009. Nach einem grausigen Fund von Leichenteilen am Neujahrstag im Tollensesee bei Neubrandenburg ermittelt die Staatsanwaltschaft jetzt wegen Mordes.
    Die Uferlandschaft am Tollensesee südlich von Neubrandenburg (Landkreis Mecklenburg-Strelitz), aufgenommen am 19.06.2009. Nach einem grausigen Fund von Leichenteilen am Neujahrstag im Tollensesee bei Neubrandenburg ermittelt die Staatsanwaltschaft jetzt wegen Mordes. Foto: Hans Wiedl

    Die Polizei hat nach der Veröffentlichung zweier anonymer Anrufe neue Erkenntnisse im Fall der zerstückelten Frauenleiche vom Tollensesee in Mecklenburg-Vorpommern. Es gebe aber noch keine heiße Spur, teilte die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg am Sonntag mit. Weder die Identität des Opfers noch die des Anrufers seien bislang geklärt. "Der entscheidende Hinweis war noch nicht dabei", sagte Oberstaatsanwalt Gerd Zeisler am Sonntag der Nachrichtenagentur dpa. Teile der Leiche waren am Neujahrstag in dem See bei Neubrandenburg entdeckt worden. Das Alter der Frau wurde mit 25 bis 55 Jahre angegeben.

    Am Freitag hatte die Polizei die Mitschnitte eines anonymen Anrufers veröffentlicht. Der offenbar ältere Mann mit regionaler Sprachfärbung hatte sich rund eine Woche zuvor zweimal an einem Tag von öffentlichen Telefonanschlüssen bei der Polizei gemeldet. In einem der beiden Notruf-Mitschnitte nannte er einen Frauennamen und bezifferte das Alter der Frau auf 31. Weiter sagte er: "Polin, Hure, wollte dem Dicken von Krakow das Geschäft abnehmen." Im zweiten nannte er einen anderen Nachnamen und fügte hinzu: "Es war der Dicke." Mit den Behörden in Polen stehe man im Kontakt, einen Ermittlungserfolg gebe es hier aber ebenfalls noch nicht, erklärte Zeisler. "Auch der Name hat uns bislang noch nicht weitergebracht."

    Bereits zu Beginn der Ermittlungen habe es den Verdacht gegeben, dass das Opfer aus der Rotlichtszene komme - allerdings werde dort niemand vermisst. dpa/AZ

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