In Grimma (Sachsen) ist am Montagvormittag ein vier Wochen altes Kind aus dem Fenster gefallen und gestorben. Die Staatsanwalt schließt ein verbrechen nicht aus.

Im sächsischen Grimma hat sich am Montagvormittag ein tragischer Vorfall ereignet. Dort ist ein vier Wochen altes Baby aus einem Fenster gefallen und gestorben. Warum das Mädchen aus der dritten Etage eines Plattenbaus stürzte, konnte Polizeisprecher Michael Hille noch nicht sagen. Eine Obduktion soll die Todesumstände klären. Die 24 Jahre alte Mutter des Säuglings stehe unter Schock und werde ärztlich betreut.
Gegen 11.00 Uhr sei die Rettungsleitstelle über den Sturz informiert worden, sagte Hille. Wer den Notruf absetzte - ob die Mutter des Kindes oder Zeugen des Unglücks - konnte er nicht sagen. Ein Rettungshubschrauber landete. Der Notarzt habe versucht, das kleine Mädchen wiederzubeleben. Alle Bemühungen blieben jedoch erfolglos.
Die Staatsanwaltschaft Leipzig hat inzwischen die Ermittlungen übernommen. Gegenüber der Leipziger Volkszeitung erklärte der Sprecher der Staatswanwaltschaft, Ricardo Schulz, eine Straftat könne nicht ausgeschlossen werden. Möglicherweise habe die Frau mit dem Baby aber auch nur am Fenster gestanden und die Kontrolle über den Säugling verloren, sagte er weiter.
Der Unglücksort liegt an einem Plattenbau-Straßenzug im westlichen Teil der 30.000-Einwohner-Stadt in der Nähe von Leipzig. Das Gebiet sei nicht als sozialer Brennpunkt bekannt, sagte eine Stadtsprecherin. dpa
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