Startseite
Icon Pfeil nach unten
Panorama
Icon Pfeil nach unten

Olympia 2012 in London: Beachvolley-Ball: Minister stehen auf Bikinis im Sand

Olympia 2012 in London

Beachvolley-Ball: Minister stehen auf Bikinis im Sand

  • |
  • |
  • |
    Verdächtig viele Karten haben sich die britischen Abgeordneten und Minister für die Beachvolleyball-Turniere gesichert - natürlich nur wegen des Termins.
    Verdächtig viele Karten haben sich die britischen Abgeordneten und Minister für die Beachvolleyball-Turniere gesichert - natürlich nur wegen des Termins.

    Es ist wohl nicht der Patriotismus, der die Mitglieder und Beamten des englischen Abgeordneten-Hauses antreibt. Sondern das Interesse an Ballsportarten.

    Anders ist es wohl kaum zu erklären, dass die Minister und ihre Mitarbeiter 410 Tickets für die Beachvolley-Turniere bei den Olympischen Spielen in London im Sommer bestellt haben. Im Vergleich dazu orderten sie gerade einmal 246 Karten für die Leichtathletik-Wettkämpfe. Das berichtet der Telegraph.

    Zur Erinnerung: In Peking 2008 holten die Briten unter anderem Gold auf der 400 Meter-Strecke (Frauen), Silber im Dreisprung und Hochsprung (Männer). Beim olympischen Beach-Volleyball-Turnier in China waren keine britischen Teams am Start - weder bei den Frauen, noch bei den Männern. Gold ging in beiden Disziplinen an die USA.

    Beachvolleyball oder doch lieber Luftgewehr?

    Aber natürlich gibt es einen guten Grund, warum sich das Beach-Volleyball einer so großen Beliebtheit erfreut. Sportminister Jonathan Stephens erklärt, dass die Volleyball-Wettkämpfe meistens freitags und am Wochenende stattfinden. Und dass das besser in die Terminpläne der Abgeordneten passen würde. 

    Am Wochenende gäbe es bei den Olympischen Spielen in London aber auch viele andere spannende Wettbewerbe (zum Wettkampf-Plan) zu sehen: Luftpistole, Luftgewehr, Rudern in Eton oder Basketball. Oder Leichtathletik-Höhepunkte wie zum Beispiel die 4x100 Meter-Staffel der Männer.

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein
    Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden