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Studentenverbindungen: Burschenschaft will "Ariernachweis"

Studentenverbindungen

Burschenschaft will "Ariernachweis"

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    Bei ihrem jährlichen Treffen in Eisenach wird die Deutsche Burschenschaft darüber diskutieren, wer deutsch genug für ihre Studentenverbindungen ist. Sie fordern eine Art "Ariernachweis".
    Bei ihrem jährlichen Treffen in Eisenach wird die Deutsche Burschenschaft darüber diskutieren, wer deutsch genug für ihre Studentenverbindungen ist. Sie fordern eine Art "Ariernachweis". Foto: Martin Schutt dpa/lth

    Beim Burschentag in Eisenach soll erneut über umstrittene Aufnahmekriterien der Studentenverbindungen diskutiert werden. Es gehe darum, wer ein "deutscher Student" sei, sagte der amtierende Sprecher der Deutschen Burschenschaft (DB), Burkhard Mötz, am Donnerstag in Eisenach. Es werde unter anderem ein von einer Kommission erarbeiteter Antrag diskutiert, der sich bei der Definition des Deutschseins eng an das Bundesvertriebenengesetz anlehne.

    Nähere Angaben wollte Mötz nicht machen. Seit zwei Jahren sorgt die Debatte um Aufnahmekriterien von Studentenverbindungen, denen Kritiker einen Rechtsruck vorwerfen, für Aufmerksamkeit.

    Zum Burschentag sind Proteste angekündigt

    2011 war auf dem Burschentag in Eisenach der Antrag einer Burschenschaft diskutiert worden, der von manchen als Forderung nach einem "Ariernachweis" für die Mitgliedschaft in Studentenverbindungen gedeutet wurde. Der Burschentag in Eisenach geht bis zu diesem Sonntag. Es sind Proteste angekündigt. Die DB ist der größte Dachverband der Verbindungen. dpa

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