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Charles Manson: Sektenführer bleibt hinter Gittern

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Charles Manson: Sektenführer bleibt hinter Gittern

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    Charles Manson bleibt hinter Gittern: Die Strafvollzugsbehörde von Kalifornien lehnte am Mittwoch das Gnadengesuch des 77-Jährigen ab.
    Charles Manson bleibt hinter Gittern: Die Strafvollzugsbehörde von Kalifornien lehnte am Mittwoch das Gnadengesuch des 77-Jährigen ab. Foto: dpa

    Charles Manson muss im Gefängnis bleiben: Die Strafvollzugsbehörde von Kalifornien lehnte am Mittwoch das Gnadengesuch des 77-Jährigen ab. Gleichzeitig  teilte die Behörde mit, Manson könne erst in 15 Jahren erneut seine  Begnadigung beantragen - er wäre dann 92 Jahre alt.

    Charles Manson: Zwölftes Gnadengesuch abgelehnt

    Es ist bereits das zwölfte Mal, dass ein Gnadengesuch Mansons  abgelehnt wurde. Die Tatsache, dass die Behörde den Zeitpunkt für  ein mögliches neues Gnadengesuch auf das Jahr 2027 festgelegt habe  zeige, dass die Beamten ihn für "ziemlich ungeeignet für eine  Begnadigung" hielten, sagte ein Sprecher.

    Erst kürzlich war nach langer Zeit wieder ein Foto von Charles Manson veröffentlicht worden. Es zeigt den 77-Jährige Charles Manson mit grauem Haar und einem längerem Vollbart. Auf seiner  Stirn ist ein tätowiertes Hakenkreuz zu sehen. Das Foto  wurde den Angaben zufolge bereis im Juni 2011 aufgenommen.

    Manson hatte Morde angeordnet

    Charles Manson, Anführer der berüchtigten "Manson Family", war 1969 gemeinsam mit seiner Bande wegen Mordes an sieben Menschen - darunter die  hochschwangere Frau von Regisseur Roman Polanski, Sharon Tate - zum Tode verurteilt worden. Manson hatte die Morde angeordnet, war aber selbst nicht daran beteiligt.

    Man geht davon aus, dass Charles Manson mit den Morden einen Rassenkrieg in den USA auslösen wollte. Für die Morde an Sharon Tate und den anderen Opfern sollten Schwarze verantwortlich gemacht, und Weiße zu Lynchmorden veranlasst werden. In diesem Zusammenhang wurde "Helter skelter" (übersetzt in etwa: Holterdipolter") zu einem geflügelten Wort.

    Charles Manson: Todesstrafe wurde umgewandelt

    Charles Manson bezeichnete den von ihm prophezeiten Rassenkrieg so. Nach Abschaffung der Todesstrafe in Kalifornien wurde die Todesstrafe für Manson und seine Komplizen in lebenslänglich umgewandelt. Seitdem verbüßt Manson seine Haftstrafe im kalifornischen Staatsgefängnis in Corcoran.

    Debra Tate: "Ich muss ihn nicht mehr wiedersehen"

    Debra Tate, die Schwester von Sharon Tate, ist seit 15 Jahren bei Bewährungs-Anhörungen mit dabei, diesmal vermutlich zum letzten Mal. "Ich muss ihn nicht mehr wiedersehen. Für ihn ist die Sache gelaufen", sagte Tate laut CNN zu Reportern. (afp, AZ, bo)

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