Wetter
So.
20°C
Wetter
Mo.
21°C

08. Februar 2010 15:10 Uhr

Friedbergerin bei Bohlen

DSDS: Kima packt aus - So war es wirklich in der Karibik

Nach ihrem Rauswurf bei DSDS packt Kima aus. Ist sie wirklich das rücksichtslose Biest aus der Bohlen-Show? Die Friedbergerin erzählt eine andere Version. Von Manuel Wenzel

Nach ihrem Rauswurf bei DSDS packt Kima aus. Ist sie wirklich das rücksichtslose Biest aus der Bohlen-Show? Die Friedbergerin erzählt eine andere Version.

Dass es zum ganz großen Erfolg letztlich nicht gereicht hat, findet Kima Evelyn Isik nicht sonderlich schlimm. Die aus Friedberg stammende Kandidatin von "Deutschland sucht den Superstar" ist allerdings schockiert und sauer darüber, welches Image man ihr in der Sendung verpasst hat.

ANZEIGE

"Kima schmeißt Olivera raus." "Psychospielchen bei DSDS." So und ähnlich titelten die Medien über den DSDS-Auftritt der jungen Friedbergerin in der Sendung am Samstagabend.

Aber war es wirklich so?

"Die Folge am Samstag hat nicht gezeigt, wie es in Wirklichkeit war", sagt Kima selbst. Die Friedbergerin hatte bei Recall in der Karibik zunächst gesanglich nicht überzeugt, die Jury aber mit Bitten und Flehen zur Gnade überredet. In einem Duell "Frau gegen Frau" setzte sich Kima dann doch noch durch.

Die Jury bescheinigte ihr daraufhin die nötige Härte, um im Showgeschäft zu bestehen. "Dass ich notfalls auch 'über Leichen' gehen würde, hat Dieter Bohlen in diesem Zusammenhang aber nie gesagt", sagt die Schülerin. In der Ausstrahlung habe man dies nachträglich hineingeschnitten.

Nicht gezeigt habe man dagegen, "dass mich meine direkte Konkurrentin so beleidigt hat, dass ich sogar geweint habe", sagt die junge Frau, die am Ende dieser Episode letztlich doch von der Jury nach Hause geschickt wurde. Dass man ihr das Image eines "selbstsüchtigen Biests" verpasst habe, ärgert Kima gewaltig. "Es ist schade, was da aus mir gemacht wurde."

Zumal es vielmehr so gewesen sei, dass sie durch die Show viele neue und auch gute Freunde gewonnen hat. Mit manchen habe sie noch immer regelmäßig Kontakt, berichtet Kima, die DSDS alles in allem als "tolle Lebenserfahrung" bezeichnet. Etwa zweieinhalb Monate dauerte ihr Abenteuer vom ersten Casting Mitte September bis zu ihrem Rauswurf Ende November.

Für die Zeit in der Karibik war sie von der Reischleschen Wirtschaftsschule in Augsburg freigestellt worden. "Sie war acht Tage von der Schule befreit", berichtet Schulleiter Bernhard Zeller. In Absprache mit dem Klassenleiter habe man einem entsprechenden Antrag von Kimas Eltern zugestimmt. "Wir wollten Kima diese einmalige Chance nicht verbauen", sagt Zeller, der den Auftritt seiner Schülerin am Samstag nicht gesehen hat. Generell hält er von Castingshows nur wenig. Die Art und Weise, wie dort mit jungen Menschen umgegangen werde, ist aus seiner Sicht nicht korrekt.

Diese leidvolle Erfahrung musste nun auch Kima machen. Ob sie noch einmal bei DSDS oder einer ähnlichen Show mitmachen will, kann sie heute noch nicht sagen. Bereut hat sie ihre Teilnahme jedenfalls nicht - trotz der unschönen Endes. "Immerhin habe ich von der größten Jury Deutschlands mit Pop-Titan Dieter Bohlen bestätigt bekommen, dass ich sehr gut singen kann."

Zunächst will sich Kima aber auf die Schule konzentrieren. In diesem Jahr steht der Abschluss an. Die DSDS-bedingten Fehltage habe sie mittlerweile wieder "einigermaßen aufgeholt". Manuel Wenzel

Jetzt bestellen! Das neue iPad inkl. e-Paper.

Artikel kommentieren



Neu in den Redaktionsblogs
Neu in den Foren
Neu in den Leserblogs
Aktuell meist gesucht

Feuerwehr | Augsburg | Burgau | Bilder | Fasching | unfall