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Amanda Knox: Der "Engel mit den Eisaugen" soll lebenslang hinter Gitter

Amanda Knox

Der "Engel mit den Eisaugen" soll lebenslang hinter Gitter

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    Amanda Knox soll wegen Mordes an einer Mitbewohnerin lebenslänglich ins Gefängnis.
    Amanda Knox soll wegen Mordes an einer Mitbewohnerin lebenslänglich ins Gefängnis. Foto: dpa

    Auch ihr drei Jahre älterer Ex-Freund  Raffaele Sollecito solle lebenslang hinter Gitter, forderte am Samstag Staatsanwältin Manuela Comodi vor dem Gericht im  italienischen Perugia. Damit ging sie noch über den Urteilsspruch  der ersten Instanz hinaus, durch den Knox im Dezember 2009 zu 26  und Sollecito zu 25 Jahren Haft verurteilt worden waren.

    Die beiden Angeklagten beteuern bis heute ihre Unschuld.

    Die Britin Meredith Kercher war Anfang November 2007 halbnackt  und mit durchschnittener Kehle in dem Haus in der italienischen  Universitätsstadt Perugia gefunden worden, das sie gemeinsam mit  Knox bewohnte. Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft wurde die  21-jährige Britin gemeinsam von Knox, ihrem damaligen Freund  Sollecito sowie dem ebenfalls angeklagten Rudy Guede ermordet, weil  sie sich weigerte, bei Sexspielen mitzumachen. Guede war nach einem  Teilgeständnis in einem getrennten Schnellverfahren zu 16 Jahren  Haft verurteilt worden.

    Experten zweifeln an DNA-Tests, die Amanda Knox belasten

    In dem jetzigen Berufungsverfahren äußerten unabhängige Experten ernsthafte Zweifel an den DNA-Tests, die in erster Instanz zur Verurteilung von Knox und Sollecito geführt hatten. In der  italienischen Presse wurde deshalb bereits über einen möglichen  Freispruch spekuliert.

    Amanda Knox war in den Medien wegen ihres scheinbar ungerührten Blickes als "Engel mit den Eisaugen" bekannt geworden. Bereits in der ersten Instanz hatte die Anklage gegen sie lebenslänglich gefordert.

    Das Urteil gegen Knox und ihren Ex-Freund soll voraussichtlich Anfang Oktober fallen. afp

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