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Statistik: Deutsche Frauen treiben immer weniger ab

Statistik

Deutsche Frauen treiben immer weniger ab

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    Schwangerschaften sind nicht immer gewollt. Doch die Zahl der Abtreibungen ist gesunken.
    Schwangerschaften sind nicht immer gewollt. Doch die Zahl der Abtreibungen ist gesunken. Foto: DPA

    Die Zahl der Abtreibungen sinkt in Deutschland. Immer weniger Frauen entscheiden sich in Deutschland für einen Schwangerschaftsabbruch. Wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte, wurden im Jahr 2011 knapp 1600 Abtreibungen weniger registriert als im Vorjahr. Im vergangenen Jahr wurden rund 108.900 Schwangerschaftsabbrüche gemeldet. Das ist seit 15 Jahren laut Statistischem Bundesamt der niedrigste Stand bei den Abtreibungen.

    Schwangerschaftsabbrüche gehen zurück

    Bei drei Viertel aller Schwangerschaftsabbrüche waren die Frauen  laut Statistik zwischen 18 und 34 Jahre alt, in 14 Prozent der  Fälle zwischen 35 und 39 Jahre. Knapp acht Prozent der Frauen, die  ein Kind abtreiben ließen, waren 40 Jahre und älter.

    Abtreibungen: Zahl der Minderjährigen gesunken

    Auch die Zahl der Minderjährigen, die eine Abtreibung vornehmen ließen, ist gesunken. Der Anteil der unter 18 Jahre alten Frauen sank im Jahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 450 auf rund 4000.

    Detaillierte Informationen zu den Schwangerschaftsabbrüchen sind über die Tabelle zur Schwangerschaftsabbruchstatistik (23311) in der Datenbank GENESIS-Online abrufbar. Viele weitere gesundheitsbezogene Daten und Tabellen zu Schwangerschaftsabbrüchen mit weiteren Gliederungen finden sich auch im Informationssystem der Gesundheitsberichterstattung des Bundes. afp/AZ

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