Wer wird Millionär? Fast die Ochsenknechts: Uwe und Wilson Gonzales Ochsenknecht haben bei Günther Jauch 500.000 Euro gewonnen, die sie für einen guten Zweck spendeten. Obwohl sie noch den Publikumsjoker übrig hatten, entschieden sich die beiden, bei der Eine-Million-Euro-Frage auszusteigen. Die Show wurde am Freitagabend bei RTL ausgestrahlt.
Wer wird Millionär? Jauch-Show noch immer beliebt
Die Frage zur eine Million lautete: «Welches Staatsoberhaupt war 1954 der allererste offizielle Staatsbesucher der Bundesrepublik Deutschland?» - A: Kaiser Haile Selassie, B: Kurt Waldheim, C: Tito, D: Papst Johannes XXIII.
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Der Schauspieler Uwe Ochsenknecht, seine Söhne Wilson Gonzales (l), Jimi Blue und Tochter Cayenne bei der Premiere ihres Films "Die Wilden Kerle 3" 2006 in München.

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Der Sänger Wilson Gonzalez Ochsenknecht und seine Freundin Jana Wieland.

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Natascha Ochsenknecht und ihre Söhne Jimi Blue Ochsenknecht (r) und Wilson Gonzales Ochsenknecht.
Wilson Gonzalez stupste seinen Vater Uwe an: «Sag mal...?». Uwe Ochsenknecht überlegte und meinte: «Ich sage gar nichts.» Wilson Gonzalez: «Hast du eine Idee?» - Günther Jauch funkte dazwischen: «Geschichte würden sie schreiben, wenn sie sagen würden, »dazu brauchen wir das Publikum gar nicht».»
Wilson Gonzalez trieb seinen Vater an: «Ja, sollen wir den Publikumsjoker nehmen?» Uwe Ochsenknecht reagierte mit einem Witz: «Nur weil der Herr Jauch das sagt? Na gut, wir nehmen das Publikum.» Jauch schmunzelte Wilson Gonzalez an: «Er versteht das Spiel!»
Prominente im Doppelpack: Ochsenknechts gewinnen 500.000 Euro
Absolute Ruhe im Studio. Die Stimmen des Publikums verteilten sich so: A: 37 Prozent, B: 22 Prozent, C: 14 Prozent, D: 27 Prozent. Haile Selassie lautete die richtige Antwort, doch die Ochsenknechts trauten der Tendenz nicht und nahmen die halbe Million Euro mit.
Andere Paare spielten ebenfalls um eine Million Euro, kamen aber nicht so weit wie Vater und Sohn Ochsenknecht. Das Moderatoren-Duo Sonja Zietlow und Dirk Bach gewann genauso 125.000 Euro wie der Komiker Oliver Kalkofe und der Schlagersänger Achim Mentzel, die ihre Erlöse alle an Hilfsorganisationen spendeten.
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Der Fernsehsender RTL Television gehört zur Mediengruppe RTL Deutschland. Diese zählt zu den größten Medienunternehmen des Landes. Täglich werden über die unterschiedlichen Angebote laut eigener Aussage rund 30 Millionen Menschen erreicht.
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RTL ist ein Privatsender und hat seinen Sitz mittlerweile in Köln.
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Ursprünglich hieß der Sender RTL plus und war in Luxemburg angesiedelt. Der Sendebetrieb wurde 1984 aufgenommen. Anfangs gab es nur ein Abendprogramm.
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Der Auftakt fand in der Villa Louvigny statt. Chefarzt Rainer Holbe begleitete die Geburt eines Fernsehgerätes. Der Bildschirm zeigte das Logo des Senders.
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Die erste regelmäßige Sendung war die "7 vor 7 - Newsshow". Hans Meiser und Geert Müller-Gerbes waren die Gesichter der ersten Stunde.
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1988 ersetzte die Nachrichtensendung "RTL aktuell" die "7 vor 7 - Newsshow".
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In den 90er Jahren kam es zu einer radikalen Amerikanisierung von Inhalten und Sendeformaten. Seinen bislang höchsten Marktanteil erreichte der Sender 1993 (18.9%).
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In den letzten Jahren wurde wiederholt die Glaubwürdigkeit einzelner Sendeformate in Frage gestellt. Manche, wie beispielsweise "Bauer sucht Frau", wurden als Dokumentationen ausgegeben, obwohl es sich tatsächlich um Fiktion handelte (Scripted Reality).
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Seit 3. September 1999 wird die Quizshow "Wer wird Millionär?" ausgestrahlt. Die von Günter Jauch moderierte Sendung läuft seither mit sehr großem Erfolg. Wer bei der Aufzeichnung im Studio dabei sein will, muss sich knapp 2 Jahre vorher anmelden.
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Sehr viele Zuschauer erzielt auch die Casingshow "Deutschland sucht den Superstar". Seit 9. November 2002 wählt die Jury um Dieter Bohlen aus zahlreichen Bewerbern die vielversprechendsten Talente aus. Anschließend entscheiden die Zuschauer. Berühmt-berüchtigt sind Bohlens bissige Kommentare.
Uwe und Sohn Wilson Gonzales Ochsenknecht
Die Jauch-Ratesendung, die erste in der Geschichte der Reihe mit einer Prominenten-Doppelbesetzung, hatte zuvor einigen Wirbel ausgelöst: Wegen dieser Sonderprogrammierung hatte Sat.1 den Start von Linda de Molls neuer Sendung «The Winner is...» auf Mittwoch vorgezogen. Das ZDF verschob wiederum den ersten Teil von Jörg Pilawas Show «Der Super-Champion 2012» auf diesen Samstag. dpa/AZ

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Von 1985 bis 1989 moderierte Jauch gemeinsam mit Thomas Gottschalk die B3-Radioshow. Das Foto zeigt die beiden später in "Wetten dass..?"
Fotos: dpa

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1987 wechselte Günther Jauch zum ZDF. Dort moderierte er unter anderem die Sendung "So ein Zoff" und das "Aktuelle Sportstudio".

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Günther Jauch moderierte jahrelang die Champions-League für RTL. Bekannt wurde er dabei durch den „Torfall von Madrid“ im Champions-League-Spiel Real Madrid gegen Borussia Dortmund am 1. April 1998.
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