Bei einer Serie von Attentaten auf Sicherheitskräfte sind im Irak mindestens 17 Menschen getötet worden. Der schwerste Anschlag ereignete sich nach Angaben der örtlichen Behörden am Mittwochmorgen in Madhattja in der zentralirakischen Provinz Babil. Dort sei eine Autobombe nahe eines Restaurants explodiert, in dem Sicherheitskräfte häufig frühstücken. 13 Menschen seien getötet und 42 weitere verletzt worden, teilte Vizegouverneur Sadek Rassul el Mahannad mit.
Mehr als 1800 Iraker kamen seit Jahrebeginn bei Anschlägen ums Leben
Die beiden anderen Anschläge ereigneten sich in der westlichen Provinz Anbar und im Norden von Bagdad. In Anbar starben laut Behörden zwei Soldaten, als auf einem Armeestützpunkt ein an einem Auto befestigter Sprengsatz in die Luft ging. Im Norden der Hauptstadt wurden zwei Polizisten bei Schüssen auf ihren Kontrollposten getötet, wie aus Regierungskreisen verlautete.
Obwohl die Gewalt in den vergangenen Jahren im Irak zurückging, sind Anschläge weiter an der Tagesordnung. Seit Jahresbeginn kamen nach offiziellen Angaben mehr als 1800 Iraker ums Leben. afp