Stefan Raabs Castingshow "Unser Star für Oslo" wird von einem Todesfall überschattet. Ein Kandidat, der es nicht bis in die Finalrunde schaffte, ist gestorben.

Am Dienstagabend steigt in der Castingshow "Unser Star für Oslo", in der der deutsche Teilnehmer des Eurovision Song Contest gesucht wird, das Halbfinale. Die Veranstaltung wird jedoch überschattet vom Tod Bobby Donners, der sich auch für die Sendung beworben hatte, die Finalrunde aber nicht erreichte.
Der 33-Jährige war am vergangenen Montag in einem Swimmingpool in Bangkok zusammengebrochen und lag acht Tage lang im Koma. Am Montag verstarb Bobby Donner. Das berichtet die Bild-Zeitung. "Die Ärzte hatten versucht, ihn wiederzubeleben. Doch Bobby wachte nicht wieder auf. Mein Mann und ich können das nicht verstehen. Er war doch gesund", wird Bobbys Mutter zitiert.
Pikant: Der Haussender von Jurychef Stefan Raab, Pro7, strahlte am vergangenen Montag einige Beiträge aus, mit denen sich junge Leute für "Unser Star für Oslo" beworben hatten. Darunter war auch der Auftritt von Donner zu sehen - wenige Stunden nach dessen Zusammenbruch. Es wurde die sogenannte Castingbox gezeigt, in der Bobby vorsingen wollte. Er bricht sein Lied aber dann nach einigen Patzern ab.
"Es war sein Wunsch, dort aufzutreten. Dass man sich noch gestern im Internet über ihn lustig gemacht hat, finden wir geschmacklos", sagte die Mutter. Auf der Homepage von "Unser Star für Oslo" war das Video mit Bobby Donners Auftritt am Montag noch zu sehen. AZ
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