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Aschermittwoch: Fasten in allen Facetten

Aschermittwoch

Fasten in allen Facetten

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    Auf was in der heutigen Zeit alles verzichtet wird: Ein Überblick.
    Auf was in der heutigen Zeit alles verzichtet wird: Ein Überblick. Foto: Ronald Hinzpeter

    Gleich nach den närrischen Tagen auf alte Laster zu verzichten, scheint im Trend zu sein. Nicht nur Zeitschriften, sondern auch immer mehr Internetportale wollen ihre Leser davon überzeugen, dass man Verzicht üben und seinem Körper gleichzeitig etwas Gutes tun kann – natürlich nicht gerade kostenlos. Wer möchte, kann sich sogar ein Rundum-Sorglos-Paket mit Diätprodukten für die gute Frühlingsfigur nach Hause schicken lassen. Damit die Pfunde purzeln und das Gemüt heiter wird.

    Doch die 40 Tage vor Ostern können mehr sein als eine bloße Diät, meinen die Kirchen. Ziel der Fastenzeit sei es, freier zu werden und sich selbst von unbemerkten Abhängigkeiten zu lösen, betonen die katholischen Bischöfe. Jeder solle auf das verzichten, was ein echtes Opfer sei; andererseits solle das Fasten aber nicht zu unlösbaren Problemen führen. Die Möglichkeiten sind weit gefächert. Umfragen zeigen, dass die Menschen am ehesten den Alkohol weglassen wollen. Es folgen Süßigkeiten, das Rauchen und der „Klassiker“ Fleischkonsum.

    Reinigende Wirkung erhoffen sich viele ebenso von einer Fernsehabstinenz und neuerdings auch davon, vorübergehend Computer und Internet abzuschalten. Letzteres ist allerdings eine Frage der Generationen. Für Jüngere kommt der Verzicht auf Rechner und Surfen im Netz kaum infrage.

    Die Expertin einer Krankenkasse bringt es auf den Punkt: „Fasten ist eine Auszeit, die wie Urlaub wirkt.“

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