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Tödliches Unglück in Hessen: Flugzeugabsturz: Helfer finden fünfte Leiche

Tödliches Unglück in Hessen

Flugzeugabsturz: Helfer finden fünfte Leiche

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    Ermittler stehen am Wrack einer zwölfsitzigen Cessna  im Wald bei Egelsbach in der Nähe von Frankfurt am Main.
    Ermittler stehen am Wrack einer zwölfsitzigen Cessna im Wald bei Egelsbach in der Nähe von Frankfurt am Main. Foto: Boris Roessler dpa

    Ein Kleinflugzeug ist bei Egelsbach nahe Frankfurt abgestürzt. Helfer haben am Freitag nun das fünfte Todesopfer gefunden. Man geht von keinen weiteren Toten aus. "Damit sind die wesentlichen Maßnahmen am Tatort für uns abgeschlossen", sagte ein Sprecher der Polizei in Offenbach am späten Nachmittag. Nach letzten Erkenntnissen geht die Polizei davon aus, dass neben dem Kapitän und dem Co-Piloten drei Flugreisende an Bord der Business-Jets waren.

    Flugzeugabsturz: Nebel oder Pilotenfehler?

    Die Ursache des Flugzeugabsturzes gibt Rätsel auf: War es Nebel oder ein Pilotenfehler? Nach Angaben einer Flughafensprecherin hatte der Jet bei seinem Anflug auf Egelsbach bereits Funkkontakt mit dem Tower. "Er hat uns gesehen, wir haben ihn gesehen - es war zunächst alles in Ordnung", sagte die Sprecherin. "Der Pilot hat uns korrekt angeflogen." Dann aber stürzte die Maschine kurz vor dem Flugplatz in ein Waldstück und ging in Flammen auf. Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung trafen am Freitag an der Absturzstelle ein.

    Unter Sichtflug angesteuert

    Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach hatte die Sichtweite rund acht Kilometer betragen. Laut Polizei gab es örtlich jedoch starke Nebelbänke. Das Flugzeug des US-amerikanischen Herstellers Cessna vom Typ "Citation X" zählt nach Angaben des Flughafens mit einem Gewicht von 16 Tonnen zu den größten Flugzeugen, die den Regional-Airport anfliegen können. Dort dürfen Maschinen bis zu einem Gewicht von 20 Tonnen landen und starten. Der Flughafen wird grundsätzlich unter Sichtflug angesteuert.

    Bei einem Absturz an gleicher Stelle starben 2009 drei Menschen

    Erst im Dezember 2009 waren keine 50 Meter von der Unglücksstelle entfernt drei Geschäftsleute beim Absturz eines zweimotorigen Kleinflugzeugs ums Leben gekommen. Damals wurde ein Pilotenfehler im Nebel als Unglücksursache vermutet.

    Als regionaler Flugplatz muss Egelsbach nach eigenen Angaben keine Passagier-Listen führen. Daher war es schwierig herauszufinden, wie viele Menschen an Bord der Cessna saßen. Weil es bei kleinen Flugzeugen keine zeitraubenden Sicherheitskontrollen gibt, werden sie gerne von Unternehmen für eigene Mitarbeiter gechartert.  AZ, dpa

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