Ein gehbehinderter Rentner ist in Niedersachsen in der Eiseskälte gestorben.

Ein Spaziergänger habe die Leiche des 69-Jährigen am Donnerstagmorgen auf einem Feldweg zwischen den Ortschaften Harderode und Bremke entdeckt, teilte die Polizei in Hameln mit. Es spreche alles dafür, dass der Senior in der eiskalten Nacht an Unterkühlung gestorben sei. Neben dem Toten stand dessen Rollator.
Der Mann hatte in einem Seniorenheim in Lehrte gewohnt. Dort war er am Mittwoch verschwunden. Das Personal hatte dies der Polizei am Abend gemeldet. Die Ermittlungen ergaben, dass der Rentner mit einem Taxi bis nach Behrensen im Kreis Hameln-Pyrmont gefahren war. Eine Suchaktion blieb jedoch ohne Erfolg. Wie sich am Donnerstag herausstellte, war der Mann in der Dunkelheit mit seinem Rollator rund elf Kilometer weit bis in die Nähe von Harderode gelaufen.
Vor rund einem Jahr hatte der Mann das Heim in Lehrte schon einmal ohne Anmeldung Richtung Behrensen verlassen. Damals wurde er stark unterkühlt ebenfalls auf einem Feldweg gefunden. Was der nach Angaben des Polizeisprechers vermutlich leicht verwirrte Mann vorhatte, ist den Ermittlern bislang ein Rätsel. dpa
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