Yvonne Catterfeld, Marius-Müller Westernhagen, Peter Maffay: Für "Unser Star für Oslo" versammelt Stefan Raab in der Jury echte Stars. Sie sollen den deutschen Teilnehmer für den Grand Prix des Eurovision Song Contest finden.

Yvonne Catterfeld, Marius-Müller Westernhagen, Peter Maffay: Bei "Unser Star für Oslo" versammelt Stefan Raab in der Jury echte Stars. Sie sollen den deutschen Teilnehmer für den Eurovision Song Contest finden - und zeigen, wie ernst es Raab damit meint.
20 aus 4500 - knapp zwei Dutzend Kandidaten müssen sich ab dem heutigen Dienstag Deutschland stellen. Sie wollen ihr Land beim Eurovision Song Contest am 29. Mai in Norwegen vertreten - und müssen vorher an Stefan Raab vorbei.
Der Moderator ist Initiator von "Unser Star für Oslo", dem Gemeinschaftsprojekt von ARD und ProSieben. Raab soll damit die Begeisterung in der Republik für den Wettbewerb in Oslo neu entfachen. Der Showmaster von ProSieben weiß um die Schwere der Aufgabe.
Mit einer Jury voller Prominenz will er die "nationale Aufgabe" (Raab) angehen. In der ersten Show werden Marius Müller-Westernhagen und Yvonne Catterfeld die Kandidaten bewerten. Und natürlich Raab, der in jeder der insgesamt acht Folgen Jury-Präsident ist.
Den Platz an seiner Seite sollen später noch Jan Delay, Xavier Naidoo oder Sasha einnehmen. Und sie alle sollen zeigen, wie ernst es Raab mit der Suche nach dem deutschen Teilnehmer meint. 4500 Kandidaten, das klingt in Zeiten, in denen bei "Deutschland sucht den Superstar" (RTL) fast 35.000 mitmachen, wenig.
Raab sagt: "Bei uns werden die Kandidaten ernst genommen." Die besten 20 müssen aber neben einer guten Stimme auch die Gunst der Zuschauer haben. Die bestimmen per Telefon und SMS, wer am Ende nach Oslo darf. 1LIVE-Moderatorin Sabine Heinrich und ProSieben-Moderator Matthias Opdenhövel führen gemeinsam durch die Shows.
In den ersten beiden Ausscheidungsshows (2. und 9. Februar, ProSieben) treten jeweils zehn Kandidaten an, jeweils fünf schaffen es in die nächste Runde. Aus fünf weiteren Shows (drei Ausscheidungsshows und Halbfinale auf ProSieben, Viertelfinale in der ARD) gehen die beiden Musiker hervor, die dann am 12. März in der ARD im Finale antreten.
Das Besondere: Die Zuschauer bestimmen nicht nur, wer Deutschland beim Eurovision Song Contest in Oslo vertreten darf, sondern auch, mit welchem Song er oder sie antritt. (cpa)
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