Der größte Brand der Geschichte Ibizas hat seit Mittwoch auf der spanischen Urlaubsinsel bislang etwa 2000 Hektar Land niedergebrannt. 300 Menschen wurden vorsorglich evakuiert.

Etwa 500 Feuerwehrleite beteiligten sich an den Löscharbeiten. Am Freitag waren zudem sieben Löschhubschrauber und rund ein Dutzend Löschflugzeuge im Einsatz. Das teilte die Regionalregierung der Balearen am Freitag mit. Die Lage sei zwischenzeitlich "stabiler", auch wenn das Feuer noch immernicht gelöscht werden konnte.
Das Feuer war am Mittwoch bei Sant Joan des Labritia im Norden der Insel ausgebrochen. Tagsdrauf war ein 50-jähriger Mann festgenommen worden. Der Mann wird verdächtig, dass Feuer verursacht zu haben. Er soll einen sogenannten Smoker verwendet haben, der nach Angaben des Zivilschutzes Funken verlor und damit den Brand auslöste. Ein Smoker ist ein Rauchapparat, der Bienen beruhigt. Sie stechen dann seltener, wenn der Imker am Bienenvolk arbeitet.
Auch in der Nacht auf Freitag kämpfte die Feuerwehr durchgehend gegen die Flammen. Der Brand verursachte auch einen nächtlichen Stromausfall in etwa 1800 Haushalten. Bis zum Vormittag wurde die Stromversorgung in allen bis auf 300 Haushalten wiederhergestellt.
Nach Angaben der Regionalregierung fielen den Flammen vor allem Pinienwälder zum Opfer. afp
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