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Berlin: Hausverbot für die CDU auf Christopher Street Day

Berlin

Hausverbot für die CDU auf Christopher Street Day

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    Bei der diesjährigen Parade des CSD in Berlin darf die CDU nicht mitmachen. Archivbild
    Bei der diesjährigen Parade des CSD in Berlin darf die CDU nicht mitmachen. Archivbild Foto: Maurizio Gambarini dpa

    Der Christopher Street Day steigt dieses Jahr in Berlin am 22. Juni. Und die CDU wird von en Veranstaltern des CSD in Berlin diesmal ausgeschlossen. Damit reagieren die Christopher Street Day-Organisatoren auf den Kurs der CDU  bei der Gleichstellung von Schwulen und Lesben und auf die "verfassungswidrigen Entscheidungen" des CDU-Parteitages, wie Geschäftsführer Robert Kastl am Dienstag sagte.

    CSD-Geschäftsführer über CDU: Würdelos und unanständig

    Kastl bestätigte damit einen Bericht des ARD-Hauptstadtstudios. Der CSD-Geschäftsführer Robert Kastl kritisierte einige Äußerungen aus der Union als "würdelos" und "unanständig". In der CDU gibt es eine breite Ablehnung gegen eine steuerliche Gleichstellung homosexueller Paare. Auf der Facebook-Seite des CSD Berlin steht eine lange Begründung, warum die CSU ausgeschlossen wird.

    Schwule und Lesben der CDU trotzdem willkommen

    Das Motto des Umzugs am 22. Juni, zu dem jedes Jahr Hunderttausende Menschen kommen, lautet: "Schluss mit Sonntagsreden". Bisher beteiligte sich die CDU mit einem großen Wagen an dem Umzug. Kastl unterstrich, die LSU, die Untergruppe der Schwulen und Lesben in der Union, sei weiter bei der Parade willkommen. dpa/AZ

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