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Goodle Doodle: Heinrich Hertz' geheimnisvolle Wellen

Goodle Doodle

Heinrich Hertz' geheimnisvolle Wellen

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    Wer Radiomusik liebt, kann dem deutschen Physiker Heinrich Hertz danken. Er hat die Grundlage dafür geschaffen und ist heute im Netz Google Doodle. (Bild: dpa)
    Wer Radiomusik liebt, kann dem deutschen Physiker Heinrich Hertz danken. Er hat die Grundlage dafür geschaffen und ist heute im Netz Google Doodle. (Bild: dpa)

    Heinrich Hertz hatte ein hervorragendes Gedächtnis. Seine Mutter schrieb später: Schon als Kind konnte er rund einhundert Geschichten nacherzählen, die sie ihm vorgelesen hatte.

    Experimente mit geheimnisvollen Wellen

    Heinrich Hertz wurde vor etwa 150 Jahren in Hamburg geboren. Er besuchte ausgezeichnete Schulen und bekam Privatunterricht. Später studierte er Physik.

    Als er etwa 30 Jahre alt war, gelangen Heinrich Hertz einige bekannte Experimente. Er baute eine Art Vorläufer der Antenne, mit der er elektromagnetische Wellen erzeugen konnte. Diese Schwingungen kommen auch in der Natur vor – zum Beispiel treffen sie aus dem Weltraum auf die Erde. Man hört und sieht sie nicht.

    Heinrich Hertz als Google Doodle

    Heinrich Hertz probierte mit diesen geheimnisvollen Wellen herum. Er fand heraus, dass sie sich ausbreiten und zum Beispiel an Gegenständen abprallen genau wie Lichtwellen. Das war enorm wichtig. Denn so konnten Forscher später verstehen, wie man zum Beispiel Nachrichten übertragen kann, ohne dafür ein Kabel zu benutzen.

    Heinrich Hertz, gerade 31, hatte einen Sender gebaut und den ersten Empfänger, schließlich inmitten des Dunkels unter der Lupe einen Funken gesehen und gezeigt: Diese Wellen breiten sich gradlinig aus wie Licht, werden genauso gebrochen, polarisiert, reflektiert - Licht und Elektrizität, das war dasselbe! Leider starb Hertz bereits sechs Jahre später und erlebte nicht mehr mit, wie daraus drahtlose Informationsvermittlung wurde, weil seine Wellen unsichtbar durch Wälder, Wände und die Nacht und über Ozeane gingen. Die Grundlage alles modernen Datenverkehrs war gefunden. AZ

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