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Seilbahn in Tirol kaputt: Hubschrauber statt Lift: 150 Skifahrer werden ausgeflogen

Seilbahn in Tirol kaputt

Hubschrauber statt Lift: 150 Skifahrer werden ausgeflogen

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    Eine Seilbahn-Panne hat am Dienstag in Tirol einen Großeinsatz von Polizei und österreichischem Bundesheer ausgelöst.
    Eine Seilbahn-Panne hat am Dienstag in Tirol einen Großeinsatz von Polizei und österreichischem Bundesheer ausgelöst. Foto: Anton Gerweg/Symbolfoto

    Zu viel Schnee hat jetzt das österreichische Bundesheer  auf den Plan gerufen: Eine Seilbahn-Panne hat einen Großeinsatz von Polizei und Armee in Tirol ausgelöst.

    In Mayrhofen im Zillertal saßen etwa 150 Skifahrer auf der Bergstation der Mayrhofner Bergbahnen fest, nachdem die Bahn wegen eines technischen Defekts abgeschaltet werden musste. Mit Hubschraubern wurden die Wintersportler ins Tal geflogen, meldet der österreichische Rundfunk.

    Nach Angaben der Bergbahnen waren zu keiner Zeit Menschen in Gefahr. Die Ursache für den Defekt ist noch unklar.

    Seilbahn gestoppt: Noch 1000 Skifahrer unterwegs

    Die Gondelbahn dient als Zubringerbahn zu einem Skigebiet mit relativ leichten Abfahrten auf dem rund 2000 Meter hohen Ahorn. In den Mittagsstunden, als die Seilbahn gestoppt werden musste, waren nach Angaben des Sprechers etwa 800 bis 1000 Skifahrer in der Gegend unterwegs. Die meisten von ihnen waren geübte Sportler, die selbstständig die schwierige Piste ins Tal abfahren konnten. Für rund 150 Anfänger, unter ihnen auch Kinder, war die Strecke allerdings zu riskant. Ihnen kamen die Einsatzkräfte mit Pistenfahrzeugen und Hubschraubern zu Hilfe.

    Die Aktion wurde noch vor Einbruch der Dunkelheit abgeschlossen. "Wir sind sehr froh, dass alle jetzt glücklich im Tal sind", sagte Stark. Nach Angaben der Bergbahnen waren zu keiner Zeit Menschen in Gefahr. Als die Probleme aufgetaucht seien, hätten sich beide Gondeln in den Stationen befunden. Es wird vermutet, dass die starken Schneefälle  der vergangenen Tage den Defekt ausgelöst haben. Die genaue Ursache soll am Mittwoch untersucht werden. dpa

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