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Streisand ist 70: Ich heiße Barbra, nicht Barbara

Streisand ist 70

Ich heiße Barbra, nicht Barbara

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    Barbra Streisand ist 70. Foto: Paul Buck dpa
    Barbra Streisand ist 70. Foto: Paul Buck dpa

    Sie hat viele Millionen Platten verkauft. Auch ihre Karriere in Hollywood ist beispiellos. Barbra Streisand ist ein Weltstar.

    Es gibt kaum eine Künstlerin, die derart geschickt auf der Klaviatur des Showgeschäfts spielt, wie die Streisand, die heute ihren 70. Geburtstag feiert. Selbst wenn man sich an ihrer mitunter etwas aufdringlichen Stimme, der man gerne ein wenig mehr Vibrato wünschte, reiben sollte, kann man ihr Fan sein.

    Barbra Streisand wird 70

    Es gab so viele Momente, in denen sie mit ihrem Gespür für Balladen das Publikum verzauberte. Und jeder Streisand-Fan hat logischerweise sein persönliches Lieblingsalbum und seinen Lieblingsfilm. Auch wenn sie auf ihren Alben öfter in die Vergangenheit zurückgeht, ist ihr die politische Zukunft der USA wichtig. Seit jeher unterstützt sie die Demokraten.

    In ärmlichen jüdisch-orthodoxen Verhältnissen im New Yorker Stadtteil Brooklyn aufgewachsen, träumte sie schon früh von einer Gesangskarriere. Wegen ihrer großen Nase riet die Mutter angeblich von der Bühne ab. Aber es waren die Zeiten, da beim Casting in erster Linie Talent zählte. Hätte es damals einen amerikanischen Bohlen gegeben, wäre sie schon wegen ihres leichten Silberblicks durchgefallen.

    Zwischen Yentl, Gesang und Grammys

    Bereits für das erste Album erhielt Barbra Streisand 1963 einen Grammy. Streisands Platten verkauften sich international in 140 Millionen Exemplaren, ihre TV-Shows wie „My Name is Barbra“ – sie wurde anfangs oft „Barbara“ geschrieben – gingen um die Welt.

    Im Kino konnte man sich kringeln, als sie in „Is was, Doc?“ den drögen Ryan O’Neal aufmischte – so wie es Katharine Hepburn mit Cary Grant in „Leoparden küsst man nicht“ vorgemacht hatte.

    Barbra Streisand - allseits beliebt

    Dann „Yentl“: Nie war die Streisand liebenswerter als in dem Film über die Geschichte eines osteuropäischen jüdischen Mädchens. Sie schrieb das Drehbuch, spielte die Hauptrolle, führte Regie und war auch Produzentin. Und die Songs sind noch heute grandios.

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