Startseite
Icon Pfeil nach unten
Panorama
Icon Pfeil nach unten

Kult-Serie: Julian Assange wird Nachbar von Homer Simpson

Kult-Serie

Julian Assange wird Nachbar von Homer Simpson

  • |
  • |
  • |
    Wikileaks-Gründer Julian Assange spielt in der US-Kultserie The Simpsons mit.
    Wikileaks-Gründer Julian Assange spielt in der US-Kultserie The Simpsons mit. Foto: Andy Rain/Archiv dpa

    Wie die Produzenten der Serie mitteilten, wird Julian Assange in einer Comic-Version in der in den USA  am 19. Februar ausgestrahlten Episode als neuer Nachbar von Homer  und Marge Simpson zu sehen sein. Den Text für seinen Part habe er  in Großbritannien eingesprochen.

    Den Machern der Kultserie sei der Aufenthaltsort, an dem Assange  seinen Text aufgenommen habe, nicht bekannt gewesen, sagte  Produzent Al Jean der US-Zeitschrift "Entertainment Weekly". Er  habe lediglich eine Telefonnummer erhalten und dann über den  Telefonhörer aus Los Angeles die Regie geführt, sagte Jean.

    Simpsons-Autoren: "Kontroverse Person"

    Der Auftritt des Wikileaks-Gründers bei den "Simpsons" habe nichts  mit der "rechtlichen Lage" zu tun, in der sich Assange derzeit  befinde. Er sei eine "kontroverse Person", aber dennoch habe sich  die Crew entschieden, ihn in die Serie zu schreiben. Assange kämpft  zur Zeit gegen eine Auslieferung von Großbritannien an Schweden, wo  ihm ein Prozess wegen Sexualdelikten droht.

    Britisches Gericht entschiedet über Wikileaks-Gründer Julian Assange

    Der seit mehr als einem Jahr schwelende Streit um eine Auslieferung von Wikileaks-Gründer Julian Assange beschäftigt so heute das höchste britische Gericht. Die Anhörung beim Supreme Court ist auf zwei Tage angesetzt. Eine Entscheidung des siebenköpfigen Richtergremiums wird allerdings erst in mehreren Wochen erwartet. Geklärt werden soll die Grundsatzfrage, ob ein EU-weiter Haftbefehl ohne richterliche Anweisung nur von einer Staatsanwaltschaft erwirkt werden kann. Die Sex-Skandale des Jahres

    Assange soll nach Schweden ausgeliefert werden, weil ihm die Staatsanwaltschaft dort sexuellen Missbrauch und Vergewaltigung zweier Frauen vorwirft. Eine Anklage gibt es jedoch nicht. Der Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks soll zur Vernehmung nach Schweden geholt werden. Assange, der gegenwärtig in Großbritannien gegen strenge Auflagen auf freiem Fuß ist, bestreitet die Vorwürfe. AZ, dpa, afp

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein
    Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden