Wie die Polizei aus Saarbrücken berichtet, wurde am gestrigen Montag ein Autofahrer auf der A8 bei Friedrichsthal gestoppt. Der 35 Jahre alte Mann sei zu schnell unterwegs gewesen. Statt der erlaubten 100 Kilometer pro Stunde sei er mit 130 gefahren und habe dabei auch noch rechts überholt. Doch die eigentliche Überraschung stand noch aus.
Beamte staunen nicht schlecht
Die A 8: Deutschlands unfallträchtigste Autobahn
Ausführlicher Name: Bundesautobahn 8.
Abkürzung: BAB 8 oder umgangssprachlich A 8
Die A 8 gilt als die deutsche Autobahn mit den meisten Unfällen.
Sie ist eine der wichtigsten Ost-West-Verbindungen in Europa.
Die Autobahn ist 497 Kilometer lang.
Karlsruhe, Ulm, Augsburg und München liegen an der A 8.
Spatenstich war am 21. März 1934 durch Adolf Hitler in Unterhaching.
Damals hieß sie Reichsautobahn 26.
Betreiber der Autobahn 8 sind die Bundesrepublik Deutschland und Autobahnplus (zwischen Augsburg und München).
Der Streckenbeginn liegt in Perl, das Streckenende in Piding.
Die Beamten staunten wohl nicht schlecht, als sie auf dem Beifahrersitz des Mannes aus Baden-Württemberg ein "rollendes Büro" entdeckten: Dort waren ein ungesichertes Gerüst, ein Laptop, ein Drucker und ein Spannungswandler. Außerdem waren an der Windschutzscheibe noch zwei Handys angebracht sowie ein Navi und ein GPS-Empfänger.
Geräte mussten vor Weiterfahrt in Kofferraum
10 Tipps: So sparen Sie beim Autofahren Benzin
Es ist gar nicht so schwer, beim Autofahren Benzin und damit bares Geld zu sparen. Hier zehn Tipps, wie Sie mit weniger Sprit auskommen.
Gleich beim Start Ihrer Autofahrt geht's los. Schalten Sie nach dem Anfahren sofort in den zweiten Gang hoch. Das wirkt sich günstig auf den Spritverbrauch aus.
Generell gilt: Fahren Sie immer im höchstmöglichen Gang. "Einsparungen von 10 bis 20 Prozent und mehr – je nach Motortyp und Getriebeübersetzung – sind im Vergleich zum niedrigeren Gang möglich", heißt es beim ADAC.
Nächster Tipp: Fahren Sie vorausschauend. Das klingt etwas banal, aber: Jedes Mal, wenn sie bremsen müssen, verbrauchen Sie Energie, die sie später wieder aus Benzin gewinnen müssen.
Tipp 4: Schalten Sie Ihren Motor ab, wenn es geht. Das lohnt sich immer dann, wenn die Standzeit voraussichtlich länger als 20 Sekunden sein wird.
Tipp 5: Räumen Sie alles aus dem Auto, was Sie nicht brauchen. 100 Kilogramm Gewicht im Wagen bedeuten nämlich bis zu 0,3 Liter Benzin mehr auf 100 Kilometer. Da kommt auf die Dauer ganz schön was zusammen.
Auch sehr wichtig: Wenn Sie Dachträger oder Fahrradträger nicht brauchen - montieren Sie ihn ab. Schon ein leerer Fahrrad-Dachträger auf dem Dach treibt die Spritrechnung um rund 10 Prozent nach oben, hat der ADAC errechnet. Mit einer Dachbox erhöht sich der Benzinverbrauch sogar um etwa 20 Prozent.
Siebter Tipp: Verzichten Sie auf Klimaanlage oder Standheizung. Eine laufende Klimaanlage kostet zwischen 0,1 und 0,2 Liter Benzin auf 100 Kilometer.
Tipp Nummer 8: Schließen Sie offene Seitenfenster oder Schiebedächer. Denn das verschlechtert den Luftwiderstand. Die Folge: Sie verbrauchen - bei höheren Geschwindigkeiten - rund 0,2 Liter mehr Benzin auf 100 Kilometer.
Der neunte Tipp: Verwenden Sie ein hochwertiges Leichtlauföl (Bezeichnung 0W-30 oder 5W-20). Laut ADAC bringt das tatsächlich etwas. Wenn der Motor wegen der reduzierten Reibung leichter drehen kann, spart man Benzin - bei Kurzstrecken zwischen 4 und 6 Prozent, auf der Autobahn immerhin noch bis zu zwei Prozent.
Tipp 10: Achten Sie auf den richtigen Reifendruck. Lieber etwas mehr als zu wenig ist prima. Schon ein Reifendruck von 0,5 bar unter der Empfehlung des Reifenherstellers erhöht den Benzinverbrauch um bis zu 6 Prozent.
Sie sehen, es ist wirklich einfach. Wenn Sie bei Ihrer nächsten langen Fahrt all unsere Tipps beherzigen, können Sie sicher ein bis zwei Liter Benzin auf hundert Kilometer sparen. Und das rechnet sich, oder?
Wie die Polizei weiter berichtet, durfte der Mann, nachdem er die Gerätschaften im Kofferraum verstaut hatte, wieder weiterfahren. Ihn erwarte nun ein Bußgeldverfahren. Grund: nicht ordnungsgemäß gesicherte Ladung und zu schnelles Fahren. Warum der Mann ein Büro neben sich installiert hatte, bleibt indes unklar. stni