Der Fußballspieler muss es ja wissen, schließlich hat er selbst die Höhen und Tiefen des Lebens erlebt. "Dass nicht jedes Jahr die Sonne scheint und nicht jedes Jahr der erste Platz herausspringt, ist völlig normal", sagte der deutsche Fußball-Rekordnationalspieler am Montag in Frankfurt. "Sie hat Deutschland wieder salonfähig gemacht im Musik-Bereich. Das war ein großer Erfolg von ihr", erinnerte er an Lenas Triumph beim Eurovision Song Contest in Oslo 2010. Der zehnte Platz am Samstag bei der versuchten Titelverteidigung sei kein Grund, sich zu schämen. Als Ratschlag gab Matthäus ihr mit auf den Weg: "Sie sollte mit ihrem Umfeld, mit dem sie bisher gearbeitet hat, weiter zusammenarbeiten - das ist professionell, da wird sie gut betreut."
Lena bleibt Werbegesicht für Opel
Der zehnte Platz beim Eurovision Song Contest (ESC) ändert nichts an der Zusammenarbeit zwischen der deutschen Teilnehmerin Lena und dem Autohersteller Opel. "Wir haben immer gesagt, dass das Abschneiden von Lena in keiner Weise in Verbindung mit der Werbekampagne steht", sagte ein Unternehmenssprecher der Nachrichtenagentur dapd am Montag. Die Vorjahressiegerin Lena ist seit mehreren Monaten das "Gesicht des Opel Corsa" - und dabei soll es auch bleiben. "Lena soll weiterhin für das Auto werben", sagte der Sprecher. Lenas Vertrag läuft noch bis Ende 2011.
Die junge Sängerin habe sich als Werbefigur bereits gelohnt, heißt es im Unternehmen. Der Autohersteller beruft sich dabei unter anderem auf die Zahl der Neuzulassungen. Diese sind in den ersten drei Monaten im Vergleich zum Vorjahresquartal um neun Prozent auf 15.695 gestiegen. Damit steht der Corsa derzeit auf Platz sechs der Neuzulassungen.
BrandControl, das Institut für Markencontrolling mit Sitz in Frankfurt am Main, bescheinigt Opel sogar einen "Lena-Effekt". Hätten sich im Januar noch 51 Prozent der 700 befragten potenziellen Neuwagenkäufer an die Werbung erinnert, seien es im März schon zehn Prozent mehr gewesen. dapd