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Zwei Tote: Massencrash auf der A9: Nebel und Rauchschwaden behinderten Sicht

Zwei Tote

Massencrash auf der A9: Nebel und Rauchschwaden behinderten Sicht

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    Acht Lastwagen, 16 Autos, zwei Tote und neun Verletzte: Das ist die traurige Bilanz einer Massenkarambolage auf der A9. Nebel und Rauch hatten die Sicht am Unfallort stark getrübt. Erst am Montag waren an fast der gleichen Stelle zwei Menschen tödlich verunglückt.
    Acht Lastwagen, 16 Autos, zwei Tote und neun Verletzte: Das ist die traurige Bilanz einer Massenkarambolage auf der A9. Nebel und Rauch hatten die Sicht am Unfallort stark getrübt. Erst am Montag waren an fast der gleichen Stelle zwei Menschen tödlich verunglückt. Foto: Oliver Schwandt

    Bei einer Massenkarambolage in dichtem Nebel auf der Autobahn 9 Leipzig-Berlin sind am späten Dienstagabend zwei Menschen ums Leben gekommen. Neun Menschen wurden verletzt, einige von ihnen schwer. An dem Unfall zwischen Klein Marzehns und Niemegk in Brandenburg waren nach Angaben der Polizei acht Lastwagen und 16 Autos beteiligt.

    Sicht durch Nebel und brennende Lagerhalle eingeschränkt

    Die Sicht der Autofahrer war an der Unfallstelle stark eingeschränkt. Auf der A9 herrschte dichter Nebel. Außerdem soll Rauch von einer brennenden Lagerhalle in der Nähe bis auf die Autobahn gezogen sein. "Zum Unfallzeitpunkt lag die Sicht teilweise unter 20 Metern", sagte ein Polizeisprecher.

    Polizei warnte Autofahrer

    Seit dem Nachmittag hatte die Polizei Autofahrer im Verkehrsfunk immer wieder vor Nebel und Rauch auf der Autobahn gewarnt. Die A9 war am Mittwochvormittag in Richtung Berlin nach wie vor gesperrt. Der genaue Unfallhergang sei noch ungeklärt, sagte ein Polizeisprecher am Mittwochmorgen in Brandenburg/Havel. Einige Unfallopfer waren in ihren Fahrzeugen eingeklemmt. Die Identität der Toten und der Verletzten war zunächst unklar.

    Aufräumarbeiten laufen

    Die Autobahn Berlin-Leipzig wurde in der Nacht für etwa acht Stunden vollständig gesperrt. Die Aufräumarbeiten sollten laut Polizei erst am Vormittag beendet sein. Insgesamt waren in der Nacht bis zu 120 Polizisten, Feuerwehrleute und Experten des technischen Hilfswerks im Einsatz. Dutzende Feuerwehrleute löschten weiter den Brand einer Agrarhalle im nahe gelegenen Brück.

    Bereits am Montag ereignete sich auf der A9 ein Unfall

    Fast an der gleichen Stelle auf der A9 hatte es erst am Montag einen Verkehrsunfall mit zwei Toten gegeben: Ein 44-jähriger Mann und seine vier Jahre alte Tochter waren mit dem Auto unter einen auf dem Standstreifen stehenden defekten Lastwagen geraten. Spekulationen, dass möglicherweise ein Suizid wegen eines Trennungsstreits hinter dem Unfall steckte, wurden nicht bestätigt.

    Eine Massenkarambolage mit mehr als 50 Autos hatte am Freitagabend auf der Autobahn 31 bei Münster drei Menschen das Leben gekostet. Zudem gab es zahlreiche Verletzte. Die Autobahn war dort länger als 24 Stunden in beiden Richtungen gesperrt. dpa/AZ

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