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Minustemperaturen: Meister im Schneeballwerfen gesucht

Minustemperaturen

Meister im Schneeballwerfen gesucht

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    Bei der Meisterschaft galt es auch Zielscheiben zu treffen.
    Bei der Meisterschaft galt es auch Zielscheiben zu treffen. Foto: AZ Archiv

    Dem Letten Roberts Daukse fällt im Winter oft die Decke auf den Kopf. "In Riga gibt es nur wenige Freizeitmöglichkeiten", sagt er. Daher folgte er nur zu gerne der Einladung seiner Freunde am Sonntag bei der lettischen Schneeballmeisterschaft in Riga teilzunehmen.

    Extreme Temperaturen verzögern Start der Meisterschaft

    Am Ende setzte sich Daukse dann durch und gewann den Wettbewerb. Insgesamt nahmen mehr als 100  Menschen an der Meisterschaft im Schneeballwerfen teil.

    Dieses Jahr mussten sich die Teilnehmer lange gedulden. Die Veranstalter hatten das Event wegen der außergewöhnlich niedrigen Temperaturen mehrmals verschoben. Am Sonntag war es dann in Riga nur noch minus 10 Grad – warm genug, um es vor der Haustür auszuhalten, ohne Erfrierungen davonzutragen.

    Rückwärtswerfen mit Hilfe eines Spiegels

    Bauernweisheiten zum Wetter

    Hat der November einen weißen Bart, wird der Winter lang und hart.

    Ist es um Martini trüb, wird der Winter lind und lieb.

    Auf kalten Dezember mit tüchtigem Schnee folgt fruchtbar Jahr mit reichlich Klee.

    Weihnacht im Schnee – Ostern im Klee.

    Am Neujahrstage Sonnenschein lässt das Jahr uns fruchtbar sein.

    Ist Dreikönig hell und klar, gibt's guten Wein im neuen Jahr.

    Wenn's zu Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit.

    Hat der Valentin Regenwasser, wird der Frühling noch viel nasser.

    Regnet es zu St. Nicolaus wird der Winter streng und graus.

    Ist der Januar feucht und lau, wird das Frühjahr trocken und rau.

    Der Januar muss vor Kälte knacken, wenn die Ernte soll gut sacken.

    Wenn im Februar die Mücken schwärmen, muss man im März die Ohren wärmen.

    Gibt es Fastnacht viele Sterne, legen auch die Hühner gerne.

    Hüpfen Eichhörnchen und Finken, siehst du schon den Frühling winken.

    Wenn am Dach hängen gefrorene Spitzen, dann ist gut beim Ofen sitzen.

    Wenn es nicht wintert, so sommert es nicht.

    Entsteigt der Rauch gefror'nen Flüssen, so ist auf lange Kälte zu schließen.

    Donnert's durch den kahlen Wald, wird's noch einmal bitterkalt.

    Schiedrichter Aleksandrs Kiktus war jedenfalls wie die meisten Teilnehmer mit Mütze, Schal und dicker Daunenjacke ausgestattet. "Wenn man ein Familienteam ist, hat man zehn Würfe, alleine fünf", erklärte er. Unter anderem traten die Kontrahenten in Disziplinen wie Rückwärtswerfen mit Hilfe eines Spiegels, Katapult-Werfen und Werfen auf Zielscheiben an.

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