Das frühere Entführungsopfer Natascha Kampusch hat sich gegen eine Facebook-Gruppe gewehrt. Mit Erfolg.

Entführungsopfer Natascha Kampusch ist gegen eine zweifelhafte Gruppe im sozialen Netzwerk Facebook vorgegangen.
Unter dem Namen "... sperrt Kampusch wieder in den Keller ..." fand die Gruppe seit dem 6. Januar 2010 rund 1900 Mitglieder. Jetzt hat Gerald Ganzger, der Anwalt von Natascha Kampusch, eine Entfernung der Gruppe und eine Sperre für deren Gründer durchgesetzt. Die beleidigenden und verletzenden Kommentare wurden ebenso gelöscht wie ins Internet gestellte Fan-Fotos von Josef Fritzl.
Der verurteilte Österreicher hatte seine Tochter und deren Kinder jahrelang in einem Kellerverlies gefangen gehalten - ähnlich wie Wolfgang Priklopil Natascha Kampusch.
Nur wenige Wortmeldungen hatten ein Kontrollversagen Facebooks beklagt. (msb)
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