Nach Angaben der Behörden wurde ein neunköpfiges Rettungsteam am Nachmittag (Ortszeit) an Bord der Rena gebracht, nachdem es wegen zu hoher Wellen vor drei Tagen in Sicherheit gebracht werden musste.
Ruhige See vor Neuseeland machte die Wiederaufnahme der Arbeiten zum Abpumpen von Öl nun wieder möglich. Es handle sich um eine "äußerst komplexe" Operation, und es könne noch einige Zeit dauern, das Öl vollständig abzupumpen, hieß es.
Frachter lief auf ein Riff auf
Der unter liberianischer Flagge fahrende Frachter Rena war vor zwei Wochen rund 20 Kilometer vor Tauranga auf ein Riff gefahren. Erste Ölklumpen erreichten bereits die bei Touristen beliebten Strände der Bay of Plenty, zahlreiche Seevögel verendeten. Die Behörden befürchten, das Containerschiff könnte auseinanderbrechen - und damit könnten alles Schweröl an Bord in die malerische Bucht fließen. Das Unglücksgebiet ist ein Paradies für Seevögel, Delfine sowie Wale und wegen der Natur und der Badestrände auch bei Touristen sehr beliebt.
Etwa 350 Tonnen Treibstoff sind seit dem Unglück am 5. Oktober bereits ins Meer geflossen, weitere 1.400 Tonnen sind Schätzungen zufolge noch an Bord des vom Zerbrechen bedrohten Schiffes. dapd