Eine halsbrecherische Notlandung auf einer viel zu kurzen Militärpiste ist für 81 Menschen an Bord eines Fluges von Sibirien nach Moskau glimpflich verlaufen.
Sie blieben unverletzt, als die Maschine vom Typ Tupolew Tu-154M mit hoher Geschwindigkeit über die Landebahn hinausschoss und erst nach 200 Metern an einem Waldrand zum Stehen kam. Zuvor war die Bordelektronik ausgefallen, auch Funkkontakt war nicht mehr möglich.
Daher entschloss sich der wagemutige Pilot zur Landung auf dem stillgelegten Flughafen etwa 1500 Kilometer nordöstlich von Moskau. Eine Untersuchungskommission begutachtete am Mittwoch den Unglücksort, wie die Agentur Itar-Tass meldete. dpa