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Ermittlungen gegen chinesischen Künstler: Pornografie-Vorwürfe gegen Ai Weiwei: Nackter Protest

Ermittlungen gegen chinesischen Künstler

Pornografie-Vorwürfe gegen Ai Weiwei: Nackter Protest

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    Dieses Bild mit dem chinesischen Künstler Ai Weiwei nehmen die chinesischen Behörden zum Anlass wegen Pornografie zu ermitteln.
    Dieses Bild mit dem chinesischen Künstler Ai Weiwei nehmen die chinesischen Behörden zum Anlass wegen Pornografie zu ermitteln.

    Chinesische Behörden ermitteln gegen den Künstler Ai Weiwei nun auch wegen Pornografie. Bei den  Vorwürfen geht es offenbar um im Internet veröffentlichte Bilder,  auf denen Ai und vier Frauen nackt zu sehen sind. Zuvor war Ais Assistent für ein Verhör auf eine Polizeiwache gebracht worden. Der Künstler bezeichnete die Anschuldigungen als "lächerlich".

    Ai Weiweis Anhänger protestieren nackt

    Nach den Pornografie-Vorwürfen gegen Ai  Weiwei haben empörte Anhänger des chinesischen Künstlers im  Internet Nacktbilder von sich veröffentlicht. Auf einem Blog mit  dem Titel "Hör zu, Regierung: Nacktheit ist keine Pornografie"  posteten bis Dienstag dutzende Unterstützer Ais Bilder von sich in  teils überraschenden und ironischen Posen. Einige zeigten sich  komplett nackt, andere hielten sich ein Bild des beschuldigten  Künstlers davor. Auch Posen bekannter Kunstskulpturen wurden  nachgestellt. Wieder andere Künstler äußerten durch ihre Gestik  klar ihre ablehnende Haltung gegenüber den Vorwürfen.

    Ai Weiwei im Clinch mit der chinesischen Regierung

    Ai Weiwei liegt seit Jahren mit der chinesischen Regierung im Clinch.  Anfang April war er wegen angeblicher Steuervergehen festgenommen  und fast drei Monate ohne Anklage an einem unbekannten Ort  festgehalten worden. Er soll 15 Millionen Yuan (rund 1,7 Millionen  Euro) an die Behörden zurückzahlen. Ai weist die Vorwürfe zurück  und bezeichnet sie als politisch motiviert. Vergangene Woche  hinterlegte er einen Teil der angeblichen Steuerschuld als  Garantie, um offiziell Einspruch in dem Fall einlegen zu können.  Das Geld hatte er durch Spenden von Sympathisanten erhalten. afp/AZ

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