Die Tragödie von Romeo und Julia hat sich jetzt beinahe wiederholt: Ein junges Paar hatte einen Autounfall. Er hielt sie für tot, deshalb hängte er sich auf.

Santiago de Chile (AFP) - Ein 18-jähriger Mann aus Chile hat nach dem vermeintlichen Unfalltod seiner Geliebten versucht, sich das Leben zu nehmen.
Der 18-Jährige war mit seiner 25-jährigen Freundin im Lieferwagen von einer Feier losgefahren, um Alkohol zu besorgen. Nach ersten Ermittlungen verlor er wegen überhöhter Geschwindigkeit in einer Kurve die Kontrolle über den Wagen. Das Auto kippte um und die Beiden verloren das Bewusstsein.
Der Mann kam zuerst wieder zu sich. Seine reglose Freundin hielt er für tot, wie es in dem Bericht weiter heißt. Verzweifelt wollte er Selbstmord begehen und hängte sich noch am Unfallort an einem Baum auf. Als seine Freundin schließlich das Bewusstsein wieder erlangte, entdeckte sie ihren Geliebten, befreite ihn und brachte ihn in ein Krankenhaus in Vichuquén, rund 300 Kilometer südlich von Santiago de Chile.
Während es zunächst hieß, der junge Mann könne hirntot sein, erholte er sich zur Überraschung der Ärzte schnell. Fünf Tage nach dem Unglück habe Jorge wieder Beine und Arme bewegen können und auch nicht mehr künstlich beamtet werden müssen.
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