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Medikamente: Schmerzmittel mit Cannabis ab Mittwoch erlaubt

Medikamente

Schmerzmittel mit Cannabis ab Mittwoch erlaubt

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    Cannabis-Pflanze
    Cannabis-Pflanze Foto: dpa

    Dies sieht eine  rechtliche Neuregelung vor, die an diesem Tag in Kraft tritt, wie  die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans  (FDP), am Dienstag in Berlin sagte. "Es liegt bereits ein Antrag  für ein Medikament vor, und wir hoffen, es werden noch mehr  kommen", sagte Dyckmans anlässlich der Vorstellung des Drogen- und  Suchtberichts 2011. Dyckmans nannte die Freigabe von  Cannabis-haltigen Medikamenten einen "bedeutenden Schritt", weil  Schwerkranke dadurch eine zusätzliche Therapieoption erhielten.  Viele Menschen warteten auf diese Medizin.

    Cannabis gilt als Droge

    Der Verkauf des Hanfgewächses Cannabis ist in Deutschland  verboten, weil es als Droge gilt. In der Medizin wurden jedoch  Erfolge bei der Behandlung von chronisch kranken Schmerzpatienten  beobachtet. Das Gesundheitsministerium nannte am Dienstag die  Behandlung spastischer Schmerzen bei Multipler Sklerose als eine  Anwendungsmöglichkeit. Die Regelung bezieht sich auf sogenannte  Fertigarzneimittel, die wie vom Hersteller geliefert über den  Ladentisch gehen. Apotheken dürfen keine Medikamente mit Cannabis  herstellen. Das Gesundheitsministerium wies gleichzeitig darauf  hin, dass die Rechtslage bezüglich Handel und Besitz von Cannabis  zum Drogenkonsum unverändert bleibe.

    Hospize und ähnliche Einrichtungen erhalten laut Dyckmans  außerdem ab Mittwoch die Möglichkeit, Notfallvorräte an  Betäubungsmitteln vorzuhalten. Auch die Weiterverwendung ärztlich  verschriebener aber nicht mehr benötigter Betäubungsmittel wird  ausgebaut. afp

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