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30. Oktober 2009 18:22 Uhr

Drei Menschen sterben nach Infektion

Schweinegrippe: Todesopfer in der Region

In Bayern gibt es einen weiteren Schweinegrippe-Todesfall. Ein 16-jähriger Patient aus Günzburg erlag am Freitag dem Virus im Augsburger Zentralklinikum.

Notaufnahme im Zentralklinikum Augsburg
Foto: Ruth Ploessel

In Deutschland sind am Freitag drei Menschen an den Folgen der Schweinegrippe gestorben.

Einen weiteren Schweinegrippe-Todesfall gibt es in Bayern. Ein 16-jähriger Patient aus Günzburg erlag am Freitag dem Virus im Augsburger Zentralklinikum, wie ein Klinik-Sprecher unserer Zeitung bestätigte. Der Jugendliche war schwerbehindert. Im Augsburger Klinikum werden nach Informationen unserer Zeitung zweiweitere Kinder künstlichbeatmet, die an den Folgen der Schweinegrippe erkrankt sind.

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Damit erhöhte sich die Zahl der in Zusammenhang mit dem neuen Virus getöteten Menschen in Deutschland binnen eines Tages auf sechs, nachdem ebenfalls am Freitag zwei Todesfälle aus Bonn und Saarbrücken bekannt wurden..

Am Universitätsklinikum Bonn starb am Freitag eine 48-jährige Frau, wie ein Kliniksprecher am Abend mitteilte. Die Frau aus dem Rhein-Sieg-Kreis hatte keine bekannten Vorerkrankungen, die den schweren Krankheitsverlauf erklären würden, teilte das Universitätsklinikum Bonn mit. Wo sie sich angesteckt hatte, war demnach unklar.

Die Frau war vor einigen Tagen aus einem anderen Krankenhaus zur intensivmedizinischen Weiterbehandlung nach Bonn verlegt worden. Dort musste sie an eine künstliche Lunge angeschlossen werden, die derzeit nur in speziellen Zentren in Nordrhein-Westfalen verfügbar ist, wie die Klinik weiter mitteilte.

Bei einem weiteren Todesfall handelt es sich nach Angaben des saarländischen Gesundheitsministeriums um einen fünfeinhalb Jahre alten Jungen. Er habe sich offenbar in einer Behinderteneinrichtung im Landkreis Neunkirchen angesteckt, sagte ein Ministeriumssprecher am Abend der Nachrichtenagentur AFP.

Das Kind war demnach nach einem schweren Unfall seit zweieinhalb Jahren schwerst chronisch krank und behindert. Es habe zudem zuletzt an einer bakteriellen Lungenentzündung gelitten. In der Behinderteneinrichtung wurden dem Sprecher zufolge Maßnahmen getroffen, um eine weitere Ausbreitung der Schweinegrippe zu verhindern. (AZ)

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