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LaFee über Amy Winehouse: "Sie hat sich ihr Grab selbst geschaufelt"

LaFee über Amy Winehouse

"Sie hat sich ihr Grab selbst geschaufelt"

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    Die deutsche Rock-Pop-Sängerin LaFee.
    Die deutsche Rock-Pop-Sängerin LaFee. Foto: DPA

    Die 20-jährige Pop-Sängerin LaFee hat sich in einem Interview  zum Tod von Amy Winehouse geäußert. Auf stern.de sagte sie, dass sie zwar schockiert über die Nachricht vom Tod der Soulsängerin Amy Winehouse war. Doch die Britin sei "selbst schuld" und habe "sich ihr Grab selbst geschaufelt."

    "Sie hätte sich nicht so zudröhnen müssen mit Drogen. So intelligent muss man schon sein, dass man um die Konsequenz weiß. Nun ist es halt so, dass sie sich bis in den Tod gekokst hat - oder was auch immer", sagte LaFee im Interview.

    LaFee habe Drogen immer abgelehnt

    Die Künstlerin ist schon im zarten Alter von 15 Jahren ins Showgeschäft eingestiegen. Ihr Management  und ihre Familie hätten sie von Anfang an über den Umgang mit Drogen aufgeklärt. "Die haben mich definitiv darauf aufmerksam gemacht, wie es laufen kann, wenn ich es will, und wie es auch laufen kann, wenn ich es nicht will. Das war schon sehr gut", sagt die 20-Jährige. Im Laufe der Zeit seien ihr Drogen angeboten worden, sie habe jedoch nie den Hang dazu gehabt, etwas auszuprobieren.

    Besonders verärgert zeigt sich die Künstlerin darüber, dass zu viele Menschen über den Tod von Amy Winehouse sprechen, anstatt über die Anschläge in Norwegen nachzudenken. "Alle reden von einer Sängerin, die sich zu Tode gekokst hat, anstatt von 77 Menschen, die von einem Psychopathen umgebracht wurden. Was ist denn wirklich wichtig?"

    Kim Wilde: "Wir brauchen mehr Mitgefühl"

    Die Sängerin Kim Wilde hingegen sieht das anders. Die 50-Jährige hofft, dass nach dem plötzlichen Tod ihrer Kollegin Amy Winehouse offener über Sucht und Drogen gesprochen wird. "Sucht ist sehr selbstzerstörerisch, ich glaube, das geht bis in die Kindheit zurück. Es hilft nichts, die Leute zu verurteilen. Wir brauchen mehr Mitgefühl", sagte der Shooting-Star der 80er Jahre der Nachrichtenagentur dpa in Berlin. Die Sängerin ("Kids in America") sagte, sie habe sich nie für Drogen interessiert. "Als ich jung war, haben meine Freunde Drogen genommen, aber ich fand das immer ziemlich erbärmlich. Sie wollten eben cool sein. Ich habe nicht mitgemacht." Winehouse war am vergangenen Samstag gestorben. Wilde: "Ich kannte Amy persönlich nicht, aber ich denke, dass sie von ihrem Talent einfach überwältigt war. Sie kam nicht damit klar, dass sie so unglaublich gut war." dpa/AZ

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