Startseite
Icon Pfeil nach unten
Panorama
Icon Pfeil nach unten

Vergewaltigungsvorwurf: Sperma stammt von Strauss-Kahn

Vergewaltigungsvorwurf

Sperma stammt von Strauss-Kahn

  • |
  • |
  • |
    Dominique Strauss-Kahn und das Zimmermädchen. Ein Leben voller Skandale und Affären: Nun ist die Karriere von «DSK» zu Ende. dpa
    Dominique Strauss-Kahn und das Zimmermädchen. Ein Leben voller Skandale und Affären: Nun ist die Karriere von «DSK» zu Ende. dpa

    Es wird immer enger für den ehemaligen Chef des IWF: Das Sperma, das an der Kleidung des Zimmermädchens gefunden wurde, stammt offenbar von Dominique Strauss-Kahn, wie mehrere Medien berichten. Derweil sollen auch andere Mitarbeiter des New Yorker Hotels von Avancen des DSK berichten.

    Der  62 Jahre alte Strauss-Kahn wies in einem Schreiben an seine Ex-Mitarbeiter beim Internationalen Währungsfonds die Vergewaltigunsvorwürfe gegen ihn jedoch entschieden zurück.

    Sperma von DSK wurde laut einem Bericht des "Wall Street Journal" und France 2 am Kragen der Bluse des Zimmermädchens eines New Yorker Hotels nachgewiesen,  das ihm einen sexuellen Angriff vorwirft. Auch andere Zeitungen und TV-Sender berichteten von einer Übereinstimmung zwischen Spuren an der Kleidung und seiner DNA.

    Sperma auch auf Teppich?

    Dem Sender France 2 zufolge sollten auch Spuren auf dem Teppich der  Hotelsuite und aus dem Badezimmer überprüft werden, wo die Frau  nach mutmaßlich erzwungenem Oralsex das Sperma ausgespuckt haben  soll. Die Ergebnisse wurden noch nicht offiziell veröffentlicht.  Polizei und Staatsanwaltschaft wollten sich zu den Berichten  zunächst nicht äußern.

    "Wir sind alle Zimmermädchen"

    Die Vorwürfe der versuchten  Vergewaltigung gegen den ehemaligen Chef des Internationalen  Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, haben Frankreichs  Feministinnen auf den Plan gerufen. Sie werfen Politikern und  Medienvertretern vor, sich einseitig auf die Seite des  Beschuldigten zu stellen und gleichzeitig das mutmaßliche Opfer,  ein schwarzes Zimmermädchen des New Yorker Luxushotels Sofitel, zu  vergessen. Mehrere Organisationen kritisieren in einer Petition  "sexistische Reflexe", die in Frankreich typisch für einen Teil der  Elite und einige Medien seien.

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein
    Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden