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Absolute Mehrheit: Stefan Raab diskutiert mit Gysi und Niebel über Gier

Absolute Mehrheit

Stefan Raab diskutiert mit Gysi und Niebel über Gier

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    Stefan Raab: Am Sonntagabend diskutiert er bei "Absolute Mehrheit – Meinung muss sich wieder lohnen" mit Politikern um 100.000 Euro.
    Stefan Raab: Am Sonntagabend diskutiert er bei "Absolute Mehrheit – Meinung muss sich wieder lohnen" mit Politikern um 100.000 Euro. Foto: Henning Kaiser, dpa

    Raab hat sich für die vierte Auflage von "Absolute Mehrheit" des Themas Hoeneß angenommen - womit er sich in guter Gesellschaft mit den meisten anderen Talkshows diese Woche befinden. "Ist Gier geil? Welche Folgen hat der Fall Hoeneß?", fragt der ProSieben-Entertainer am Sonntagabend um 22.30 Uhr.

    Stefan Raab diskutiert auf ProSieben über Gier

    Fakten zu Stefan Raab

    Stefan Raab wurde am 20. Oktober 1966 in Köln geboren. Zahlen und Fakten zum Pro7-Entertainer:

    Der große Held der Spaßgesellschaft war ein eher ruhiges Kind. Raab war Ministrant in der katholischen Kirche und ist in der Schule kaum aufgefallen.

    Neben seinem Studium der Rechtswissenschaft machte er im Betrieb seiner Eltern eine Metzgerlehre, die er als Bezirksbester abschloss.

    Raab machte sich als Fernsehmoderator, Musikproduzent, Songwriter und Sänger einen Namen und wurde mit seiner eigenen Pro7-Show "TV Total" berühmt. Fast die Hälfte der 14-29-jährigen sieht sich seine Sendung an.

    Stefan Raab ist Erfinder verschiedenster Show-Formate: in unregelmäßigen Abständen präsentiert er zum Beispiel seine "Wok-Weltmeisterschaft", die "Stock Car Challenge" oder den Wettbewerb "Schlag den Raab".

    1996 wurde ihm für seinen Song "Hier kommt die Maus", den er zum 25. Geburtstag des Kinderprogramms "Die Sendung mit der Maus" geschrieben hat, eine Goldene Schallplatte verliehen.

    Mit Liedern wie "Wadde hadde du de da", "Maschendrahtzaun", "Wir kiffen" und "Gebt das Hanf frei" war Stefan Raab Beginn der 2000er Dauergast in den deutschen Charts.

    Für Guildo Horn komponierte Raab den Song "Guildo hat euch lieb", mit dem dieser beim Eurovision Song Contest 1998 den 7. Platz belegte.

    2003 veranstaltete Stefan Raab in Anlehnung an die Casting-Show "DSDS" seinen eigenen Wettbewerb "SSDSGPS": Stefan sucht den Super-Grand-Prix-Star. Das Konzept wurde mit dem renommierten Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet.

    Seit 2003 gibt Raab der Bildzeitung keine Interviews mehr, seit einigen Jahren spricht er auch nicht mehr mit dem Fernsehsender RTL.

    Ingesamt mussten Raab und die Produktionsfirma Brainpool wegen Verwendung von TV-Beiträgen aus öffentlich-rechtlichen Sendern und wegen privater Klagen über 650.000 Euro zahlen. Raab selbst erhielt bei einer Klage gegen Moses Pelham 10.000 Mark Schmerzensgeld, weil Pelham ihm die Nase gebrochen hatte. Raab hatte ihn vorher mit dem Spitznamen "Möschen" beleidigt. Das Schmerzensgeld spendete er einem wohltätigen Zweck.

    Seit April 2009 ist der Showmaster auch im Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds in Berlin zu sehen. Der Wachs-Raab sitzt dort vor einer Imitation seines TV-Total-Studios.

    Lena Meyer-Landrut gewann 2010 mit ihrem Song "Satellite" erst Raabs Wettbewerb "Unser Star für Oslo" und anschließend den Eurovision Song Contest in Oslo.

    Ab 2012 moderierte Raab auch eine Politik-Talkshow. Bei „Absolute Mehrheit – Meinung muss sich wieder lohnen“ diskutieren Politiker um Geld.

    Anfang Juni 2013 kam ein patentierter Duschkopf mit dem Namen „Doosh“ auf den Markt, den Raab selbst entwickelt hat. Produktion und Vertrieb erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Butlers. Der Duschkopf kann sowohl einen konzentrierten Wasserstrahl als auch einen breitgefächerten Wasservorhang erzeugen.

    2013 wurde Stefan Raab mit dem Deutschen Comedyperis in der Kategorie "Bestes Comedyevent" für "Die große TV Total Prunksitzung" ausgezeichnet.

    Vor der Kanzlerwahl 2013 moderierte Raab das TV-Duell Merkel gegen Steinbrück.

    Privat lebt Stefan Raab sehr zurückgezogen und schützt seine Familie vor der Öffentlichkeit.

    Bei Stefan Raab auf der Couch sitzen dann unter anderem Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) und der Linken-Fraktionsvorsitzenden Gregor Gysi (DIE LINKE). Das könnte durchaus spannend werden. Immerhin stolperte Gysi im Jahr 2002 über die sogenannte Bonusmeilen-Affäre. Niebel hatte zuletzt Ärger wegen eines teuren Teppichs

    In „Absolute Mehrheit – Meinung muss sich wieder lohnen“ diskutieren die Talkgäste drei von Stefan Raab vorgegebene Themen. Die Zuschauer vor den Bildschirmen stimmen per Telefon und SMS ab, wer sie am meisten überzeugt. Erreicht ein Talkgast mehr als 50 Prozent der Stimmen und damit die absolute Mehrheit, erhält er 100.000 Euro zur freien Verwendung. Sollte dies keinem Gast gelingen, erhöht sich der Jackpot für die nächste Sendung um weitere 100.000 Euro.

    Absolute Mehrheit feierte im November Premiere

    "Absolute Mehrheit" auf Pro7 hatte im November 2012 Premiere gefeiert. Die politische Talkshow verzeichnete gute Quoten, kam bei der Kritik aber nur bedingt gut an.

    Ende März gewann der Berliner Rapper Sido (32) in Stefan Raabs ProSieben-Polit-Show 300.000 Euro. Nach drei Diskussionsrunden zu aktuellen politischen Themen hatte Sido bei der Abstimmung der TV-Zuschauer 56,5 Prozent der Stimmen geholt. Das war bis dahin noch keinem Gast gelungen.  AZ

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