Wie die Polizei in Neubrandenburg sagte, wurden die Arbeiten von freiwilligen Helfern aus Feuerwehren und THW-Einsatzgruppen am vermuteten Unglücksort zwei Stunden nach Mitternacht wegen Starkregens und steigenden Wassers im Küstenbereich am Kap Arkona vorläufig eingestellt. Am Freitagvormittag will der Landkreis über eine mögliche Fortsetzung der Suche nach dem zehnjährigen Mädchen entscheiden.
Katharina war am Montagnachmittag mit ihrer Mutter und der 14-jährigen Schwester am Strand unterhalb der knapp 40 Meter hohen Steilküste spazieren gegangen, als plötzlich mehrere tausend Kubikmeter Kreide und Mergel in die Tiefe stürzten und die Familie aus Nordbrandenburg erfassten. Das ältere Mädchen und die Mutter wurden nach dem Abbruch des Kreidefelses gerettet.
Die Zehnjährige wird aber seither vermisst. Die Suchmannschaften gehen davon aus, dass Katharina in den Massen von Schlamm und Mergel gestorben ist. dapd, AZ