Dies berichtet die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) mit Bezug auf die englische Tageszeitung "The Guardian". Ermöglicht werde dies durch eine Zusammenarbeit der christlichen Beratungsstelle "Samaritans" mit der britischen Seite von Facebook. Entsprechende Hinweise werden an die Beratungsstelle und gegebenenfalls an die Polizei weitergeleitet, berichtet die KNA.
Angestoßen worden sei die Initiative durch den Tod von Simone Back, die im Dezember vergangenen Jahres via Facebook eine Nachricht an alle ihre Facebook-Freunde schickte, bevor sie sich umbrachte. Niemand ihrer 1.048 Freunde hatte auf ihre Ankündigung reagiert.
Die Geschäftsführerin von "Samaritans", Catherine Johnstone, sagte laut KNA, man wolle die Popularität von Facebook nutzen, um Menschen zu helfen. "Ein Freund weiß am besten, ob jemand Probleme hat oder sogar selbstmordgefährdet ist. Wir wollen die Leute daran erinnern, dass solche Botschaften immer ernstgenommen werden müssen."