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Nazi-Terror: Thüringen stoppt Imagekampagne

Nazi-Terror

Thüringen stoppt Imagekampagne

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    Der Thüringer Verfassungsschutz muss sich kritische Fragen nach seiner Rolle beim Verschwinden des Neonazi-Trios aus Thüringen gefallen lassen. Jetzt stoppt das Land seine Imagekampagne. Foto: Martin Schutt dpa
    Der Thüringer Verfassungsschutz muss sich kritische Fragen nach seiner Rolle beim Verschwinden des Neonazi-Trios aus Thüringen gefallen lassen. Jetzt stoppt das Land seine Imagekampagne. Foto: Martin Schutt dpa

    Nach Entdeckung der Nazi-Terrorzelle stoppt das Bundesland Thüringen vorerst seine aktuelle Imagekampagne. "Wir werden in diesem Jahr keine Anzeigen mehr  schalten", erklärte der für die Kampagne zuständige Wirtschaftsminister des Landes Matthias Machnig (SPD) der "Thüringer  Allgemeinen" in ihrer Donnerstagsausgabe. Die nun bekannt gewordenen Taten Thüringer Neonazis bedeuteten einen "schweren Imageschaden für das Land". Die  Fortsetzung der Kampagne würde da derzeit nur "kontraproduktiv" wirken.

    Thüringen setzt wegen Terrorgruppe Imagekampagne vorerst aus

    Die Standortkampagne unter dem Leitspruch "Das ist Thüringen" war erst heuer im Sommer gestartet. Die Zwickauer Neonazi-Gruppe soll hinter der Mord-Serie an neun Migranten in den Jahren 2000 bis 2006 stehen  und 2007 zudem eine Polizistin erschossen haben. Die Ermittlungen  setzten auch dem Thüringer Verfassungsschutz zu. Bevor  Beate Z. und ihre beiden Komplizen Uwe M. und Uwe B. 1998  abtauchten, hatten sie im Visier der Sicherheitsbehörden gestanden. AFP

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