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Schleswig-Holstein: Totgeglaubte lebt: Frau nach Unfall in Sarg abtransportiert

Schleswig-Holstein

Totgeglaubte lebt: Frau nach Unfall in Sarg abtransportiert

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    Bei einem frontalen Zusammenstoß mehrerer Autos sind am Montagmorgen zwei Menschen getötet worden. Ein weiteres Opfer war zunächst für tot erklärt worden - in der Pathologie stellte sich heraus, dass die Frau noch lebte.
    Bei einem frontalen Zusammenstoß mehrerer Autos sind am Montagmorgen zwei Menschen getötet worden. Ein weiteres Opfer war zunächst für tot erklärt worden - in der Pathologie stellte sich heraus, dass die Frau noch lebte. Foto: Feuerwehr Itzehoe/dpa

    Eine Frau ist nach einem Unfall in Schleswig-Holstein im Sarg in der Pathologie gelandet - obwohl sie lebt. Sie gehörte zu den Opfern eines Verkehrsunfalls bei Itzehoe. Ein aufmerksamer Pfleger bemerkte, dass die angebliche Leiche noch atmet, wie der Sprecher des Klinikums Itzehoe, Prof. Arno Deister, sagte. Erst jetzt kam die ältere Frau endlich auf die Intensivstation. Sie war bei einem Frontalzusammenstoß auf der Autobahn 23 am Montagmorgen lebensgefährlich verletzt worden.

    Ärzte stellten an Unfallstelle keine Lebenszeichen fest

    Nach Polizeiangaben verließ der mit drei Erwachsenen und vier Kindern besetzte Kombi auf einer Brücke seine Spur und raste in den Gegenverkehr. Eine 36-jährige Frau und ein 6-jähriger Jungen aus Husum starben noch an der Unfallstelle.

    Notärzte hätten vor Ort die angeblich Tote untersucht und keine Lebenszeichen festgestellt, sagte Deister. Die Rettungskräfte hätten an der Unfallstelle ein EKG erstellt und bei der Frau keine Vitalzeichen festgestellt. Darum und aufgrund der sehr schweren Kopfverletzungen sei die Frau als klinisch tot eingeschätzt worden - also nicht für tot erklärt worden, wie Deister sagte. "Was dann genau passiert ist, weiß keiner." dpa/AZ

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